• Platte der Woche #316

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    04/12/2016 · Zacharias · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche,Releases ·

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    Nomumbah ‎– Amanhã

    Einen wundervollen Sonntag wünsche ich!

    Heute geht unsere Platte-der-Woche-Reise ins ferne Brasilien und wir knöpfen uns mal kurz das musikalische Projekt von Ale Reis, André Torquato und Rafael Moraes vor. Die drei jungen Menschen firmieren unter dem Synonym »Nomumbah« und veröffentlichen auf dem griechischem Label »Yoruba« von Osunlade. Ihr frisches Album »Amanha« wurde im Oktober dieses Jahres in die Regale gestellt und ist eine wirklich schöne Ansammlung deeper Sounds und schicker Tracks.

    Mein persönlicher Favorit ist »Bulan«, ein wundervoll verspulter Klangkörper, mit leichtem Hang zum Funk und ach überhaupt.. ein kleine Perle auf einem Album voller Perlen. Auf jeden Fall kann man dieses Album mal länger im Case behalten, denn es deckt wirklich einen farbenfrohen Fächer an Situationen und Stimmungen ab. Lehnt euch in eure übergroßen Ohrensessel und lasst die Ohrhäärchen flattern.

    Liebe Grüße aus Leipzig, Zacharias

    Nomumbah ‎– Amanhã
    Label: Yoruba Records ‎– YSD72
    Format: 2 × Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM, Album
    Land: UK
    Veröffentlicht: 10 Oct 2016
    Genre: Electronic
    Stil: House, Deep House


    Platte der Woche #314

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    20/11/2016 · Thomas · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    Innellea - Fresia

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Wow, wie die Zeit vergeht! Ich bin schon wieder dran mit der “Platte der Woche” und der Winter kehrt ebenfalls mit großen Schritten in unsere heimischen Gefilde ein.
    Die Debüt EP “Saladin” der Münchner Combo “Innellea“, welche auf dem Label “Autonomica” erschienen ist, soll dieses Mal meine Platte der Woche werden. Genauer möchte ich euch davon den Track „Fresia“ vorstellen. Der Name der EP Saladin bezieht sich auf den ersten ägyptischen Sultan und soll damit als Metapher für die erste EP von „Innellea“ verstanden werden. Weiterhin kommt es dem Hörer wirklich so vor, als ob der massive Sound einen mit auf eine Reise durch die ägyptische Wüste nimmt, wo nachts der kühle Wüstenwind weht. Die Melodie sowie der darauf abgestimmte Tack regt das Publikum schon von der ersten Minute zum Tanzen an. Also nicht lange warten – lasst das Schmuddelwetter hinter euch, dreht eure Anlage bis zum Anschlag auf und startet tanzend in den heutigen Sonntag!

    An die Berliner unter euch, die heute Abend doch noch etwas das Tanzbein schwingen möchten, ihr seid natürlich alle herzlich dazu eingeladen ab 21:00 Uhr zusammen mit mir, im Club Beate Uwe zu steppen. Eventuell ist der Track Fresia auch in meinem Gepäck.

    Ahoi
    Thomas von Niemand&Keiner


    Innellea – Saladin

    ARTISTS: Innellea
    RELEASED: 2016-02-22
    BPM: 120
    GENRE: Tech House
    LABEL: Musica Autonomica


    Platte der Woche #311

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    30/10/2016 · Baba Sikander · Kategorie: Allgemein,Musik,Platte der Woche,Releases ·

    LamatUuc – Curación

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    Die Panflöte ist eines dieser ganz wenigen Instrumente, welchen ich mit einer gewissen Voreingenommenheit, zuweilen auch Abscheu begegne. Höre ich eine Panflöte, ziehe ich aus einer alten klemmenden Schublade stets eine traumatische Erinnerung hervor, die eine vor Kitsch triefende, unerträglich laute und nachts in Dauerschleife laufende TV-Werbung für ein 5er-Pack Entspannungs- und Meditations-CDs enthält. Im Ernst: Panflöte. Wer hört denn sowas? Ich kenne zum Glück niemanden. Das hält doch kein Mensch aus… dachte ich.

    Seit einigen Tagen kenne ich persönlich jemanden, der sich zumindest im passenden Kontext an einer Panflöte erfreuen kann und bin sehr überrascht, dass es sich dabei um mich selbst handelt. Meine Schublade voll traumatisierender Flötentöne wurde von einem Herren mit dem Pseudonym LamatUuc ganz freundlich und unverhofft in den wachsenden Mülleimer der überflüssigen Vorurteile entleert. Es ist nicht das erste Mal, dass ich von LamatUuc höre und wer an meinen DJ-Sets gefallen findet, wird vielleicht auch schon von ihm gehört haben. Er kombiniert dubbigen Techno mit erdiger, zuweilen auch himmlischer Folklore und schafft dabei eine umschmeichelnde Lagerfeueratmosphäre mit gelegentlichen Zuckungen der Raumzeit. In seinen bisherigen Releases mäandert er gern zwischen Abstraktem und Konkretem hin und her, zeigt sich sowohl Süßem als auch Herzhaftem gegenüber sehr offen und würzt an der richtigen Stelle dezent mit einer Prise Psychedelischem.

    Die EP um die es heute geht, ist vor einigen Wochen auf Lump Records erschienen und trägt den Titel “Curación”. Sie umfasst zwei freundlicherweise gegen Spende erhältliche Stücke, die scheinen als würden sie Etappen einer sehr inspirierenden Weltreise dokumentieren. Der Titelträck erzählt von der Panflöte und ihrer zupfenden Freundin, die mich und mein zwitscherndes Krafttier, durch regennasses Blätterwerk stolpernd, auf eine Lichtung locken. Dort warten bereits zwei neckische Schamanen. Der Eine pfeift, der Andere singt. Oder ist der Eine ebenso der Andere? Es ist eine Zeremonie für uns vorbereitet und wir brechen zu einer geisterhaft albernen Klangreise auf.

    Wo auch immer die andere Weltreisen-Etappe lag, sie wurde offenbar auf dem Rücken eines unter Blitzblähungen leidenden Dromedars bewältigt. Rein rhythmisch ist gegen die Wahl dieses stark groovenden Transportmittels nichts einzuwenden. Doch sollte niemand das, angesichts solch widriger Reiseumstände zuweilen auftretende, Gejammer unterschätzen. Ich schließe mich der “Caravana” musizierender Mystiker an und lasse mich von ihren alten Liedern verzaubern. Sie entführen mich in hypnotische Traumwelten, heben mich in luftigste Höhen und lassen mich in die melancholischsten Tiefen fallen. Und so zerrt und presst der Sufi-Lachgas-Sound mein stolperndes Dromedar durch einen Riss in der Dünen-Matrix. Was dahinter wohl zu finden ist?

    Gute Heilung!
    Euer Baba

    LamatUuc – Curación
    Label: Lump Records

    Format: Digital
    Country: Chile
    Release Date: 16.09.2016
    Genre: Lagerfeuertechno


    Platte der Woche #307

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    02/10/2016 · Vivian Koch · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

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    Mittlerweile wieder in meinem Zimmer voller Chaos aus Klamotten, Büchern, Platten und Kabeln zu sitzen, lässt mich tatsächlich etwas Wehmut verspüren. Nicht unbedingt dem Zustand meines kleinen Reiches geschuldet, sondern eher der Realisierung des sich langsam verabschiedenden Sommers. Eingehüllt im Strickpulli und in Gedanken vertieft an diese wunderbaren Sommermonate in Spanien, verliere ich mich zugleich im Rumwühlen zwischen allen Plattenstapeln, die ich mir tatsächlich als Ziel gesetzt habe, neu zu sortieren. Genau, du hast richtig gelesen.

    Aaaaaaber, da sind sie wieder – meine geliebten Classics vom Electro Meister himself. The Egyptian Lover. Arrrr. Jesus!! Passt gerade perfekt zu meiner Stimmung, um alles noch einmal für mich binnen Minuten aufleben lassen zu können. Ich muss unbedingt “Dial A Freak” hören. Im Jahre 1983 wurde diese Nummer auf dem Label “Freak Beat Records” released, welches gerade in den 80ern echt coolen, so richtig coolen, also richtig richtig coolen electro verkörperte und später dann zu “Egyptian Empire Records” wurde. Trotz der am Beginn ranschleichenden, housigen Chords wirkt die Nummer durch ihren puren Hip Hop-Electro Charakter und für mich absolut amüsanten Rap so unheimlich trocken. Hier produzierte Greg Broussard unter dem Pseudonym “Uncle Jamms Army Dudes” mit seinen West Coast Dudes aus L.A. zusammen, was die Leichtigkeit der eingespielten Synths und den sommerlichen Flair erklären sollte. Absolut typische Merkmale eines Egyptian Lover Tracks erkennt man auch hier wieder durch den Sprechgesang über den Meister selbst ;) Durch’s Zimmer tanzend und frei von jeglichem Stress, lasse ich mich auf das Fließen der Nummer ein.

    Im Leben kreuzen Dir öfter Platten den Weg, die für manche Etappen deines persönlichen Werdegangs für dich produziert zu scheinen wurden, selbst wenn diese Euphorie derer auch nur eine Woche anhält. Wichtig ist doch nur, dass man von einem Fluss in den Nächsten schwimmt und bei der darauffolgenden Etappe wiederholt das Vergnügen mit einer neuen Platte bekommt, die in diesem einen Moment die Welt bedeutet.

    Also, wähle einen Freak.

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    Uncle Jamms Army – Dial A Freak

    Label: Freak Beat Records
    Format: Vinyl 12″, Single, 45 RPM
    Country: USA
    Released: 1983
    Genre: Electronic, Hip Hop
    Style: Electro

     

     


    Platte der Woche #306

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    25/09/2016 · Flo · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

    bakerman

    Moin Leute,

    so das muss jetzt mal sein :)  Bakerman … is baking bread…

    Meine absolute Lieblings Oberquatsch Songzeile. Der Track läuft bei mir mal wieder auf Dauerrepeat, beim Autofahren, beim Arbeiten, beim Chilln und auch immer wieder gern beim Feiern. Er passt einfach immer: in der Afterhour, genau so wie beim Aufwärmen oder mitten in der Primetime zum einfach mal verschnaufen und für die Gudelaune.

    Die Dänische Synth Pop Band Laidback, die übrigens einige Jahre zuvor mit Sunshine Reggae ihren ersten großen Hit hatten, veröffentlichte Bakerman 1989. Der zeitlose Beat, gepaart mit der eingängigen Melodie und dem sehr schönen und gleichzeitig inhaltlich völlig sinnbefreiten Gesang ist seither einfach ein unwiderstehlicher Dauerbrenner.

    Unten findet ihr übrigens das Original, aber natürlich gibt es auch diverse “housige” Remixe, z.B. von SoulClap hier.

    Viel Spass damit und einen sonnigen Sonntag!

    Euer Florian Landers

    Laidback – Bakerman
    Label: Ariola
    Format: Vinyl 7″, Single, 45 RPM
    Country: Europe
    Released: 1989
    Genre: Electronic
    Style: Synth-Pop

     

     


    Platte der Woche #305

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    18/09/2016 · honki · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    Es fällt mir im Moment so unglaublich schwer über Musik zu schreiben. Es ist nicht so als ob ich Musik nicht mehr lieben würde, ganz im Gegenteil, aber ich finde mich seit einigen Wochen in einer Phase meines Lebens, die mir so bisher immer fremd war, ich nur von Anderen kannte, sie selbst aber immer weit weg von mir dachte und nun, auch durch die Musik, so intensiv erlebe, dass ich oft noch mit mir um meine Emotionen ringen muss.

    Ein Titel der mich dabei in den letzten Wochen sehr intensiv begleitet hat, ist “Timmy’s Prayer” des jungen R’n'B Sänger Sampha, der Mitte Mai 2016 erschien und den ich eher durch Zufall über diese Spotify Playlist von Jamie XX gefunden habe. Ein R’n'B Track, der vermutlich sehr aus dem Raster der bisherigen Platten der Wochen ausbricht, aber genau in diesem Moment ist es das einzige Stück Musik über das ich wenigstens ein paar Zeilen schreiben kann. Es fällt schwer. Alles. Aber in diesem Lied steckt eine unbeschreibliche Schönheit über die Stärke von Gefühlen, so traurig sie auch sein können, dass es mir wiederum hilft diesen kleinen Text hier zu hinterlassen und zu wissen, dass ein paar von euch vielleicht gerade in diesem Moment mit mir diesen Song zugleich hören.

    In diesem Sinne, schön dass ihr alle da seid.
    Euer Honki.

    Sampha – Timmy’s Prayer
    Label: Young Turks ‎– YT156
    Format: File, Single, Stereo
    Land: UK
    Veröffentlicht: 17 May 2016
    Genre: Electronic, Funk / Soul
    Stil: Rhythm & Blues


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