• Platte der Woche #310

    0

    23/10/2016 · Philipp · Kategorie: Platte der Woche ·

    Zine_CoverEndlich Sonntag und nun hat man auch ein wenig Zeit die neuen Wareneingänge seiner Plattenkäufe zu durchstöbern. Mein Highlight mit high-tight-Qualität dieser Woche ist die Neuveröffentlichung von Zine auf dem frischen Label Mind-Everest, welches mit dieser Jungfernauskopplung einen für mich sensationellen Labelstart hinlegt. Als Zine, ausgesprochen Sein (Lautschrift:[za͜in]-wollte schon immer mal Phonetik studieren) werden auch amateurhaft produzierte Zeitschriften bezeichnet, woher auch das Magazin seinen Namen hat. Schon mit dem Stück „Forever“ auf dem Jenaer Label „Row“ lässt sich keineswegs eine amateurhafte Produktionsweise erkennen, vielmehr überzeugt der Track mit einem deepen Klanggut das Auditorium und schmückt sehr häufig meine Sets vor allem beim Warm-Upping!

    Seine Debut-Solo-EP und meine Platte der Woche nennt sich M – E und füllt mit insgesamt fünf Songs die Rillen des Tonträgers. Super gelungen ist der Aufbau der EP, sodass die Scheibe als ganzes schön schnittig rüberkommt und mir ein Gefühl von einem Mini-Album gibt. Allzu häufig hab ich bei Solo-Ep`s das Gefühl, dass die besten und floortauglichsten Tracks einer gewissen Periode ausgewählt werden und wenig Raum dafür bleibt, den Zuhörer emotional zu berühren, fernab einer 4-Tracker Banger EP. Dazu gehört eben auch ein Intro, hier mit dem Titel „Kalata“ versehen, woraus schnell eine Affinität zu Detroit House und Chicago House zu Tage tritt bei zeitgleich warmen, sphärischen Ambientsound. Das Schmückstück dieser EP ist für mich zweifelsohne der Titel „Infine Healing“, welcher mit einem UK-House/808-Vibe und leichter Acid-Note besonderes Ohrenmerk verdient. XDB droppte dieses Stück bei der „Mosaic by Maceo“-Radioshow und auch auf diesem Wege wurde ich auf diese EP aufmerksam. Wenn wir schon dabei sind: Beide Veröffentlichungen von Zine standen auch im Hardwax, was als TÜV-Siegel elektronischer Musik schlechthin zu betrachten ist. Not bad- Gratulation! Ich bin gespannt was da noch kommen wird, auf jeden Fall sind schon 2cm meines Regals reserviert. An dieser Stelle sag ich einfach mal Weitermachen und ein nettes Tschau in die Runde.

    Einen gehobenen Sonntag Euch,

    der Gabriel von Solid Rotation.

    Zine  M – E 
    Label:- Mind Everest – Mind 1
    Format: Vinyl 12“
    County: Germany
    Genre: Electronic
    Style: House
    Realeased: 1. Oct. 2016

     


    Platte der Woche #309

    1

    16/10/2016 · Marian · Kategorie: Musik,Platte der Woche ·

    50044

    Der zweite Teil des Klassikers ‘Armageddon’ von Mark Archer aus dem Jahr 1991 wurde im März 2014 veröffentlicht. 13 Jahre nach Veröffentlichung des Originals zeigen The Hacker, Rennie Foster, KiNK und Neil Landstrum ihre eigenen Interpretationen von ‘Armageddon’. Inspiriert sind die Remixe des zweiten Teils von klassischem House und Techno. Der erste Teil bediente sich vorrangig an Breakbeats. Das Highlight der Veröffentlichung ist der Remix von Neil Landstrum. Er bedient sich an einer typischen funkigen UK Bassline.
    KiNK schafft es dem Remix seine persönliche Note zu verleihen. Mit einem groovigen Bass und treibenden Rhythmus bringt der Bulgare einen hohen Wiedererkennungswert auf die Platte. Die beiden anderen Remixe bedienen sich klassicher Industrial und Acid Elemente.

    Viel Spaß beim hören.
    Marian

    Mark Archer – Armageddon Remixes Part 2

    Label: Balkan Vinyl
    Format: 12inch
    Country: United Kingdom
    Released: März 2014
    Genre: Electronic
    Style: Techno

     


    Platte der Woche #308

    0

    09/10/2016 · Isabella · Kategorie: Platte der Woche ·

    Holy-Moly-EP

    Es war ein sonniger Tag im August. Ich saß auf meinem Bett und durchforstete das Internet nach neuen Tracks, die ich bei unserem (Bonnie Ford & Meinem) letzten gemeinsamen Technoset diesen Jahres spielen wollte. Es war ein besonderes Set, denn bis zum Januar 2018 ziehe ich mich vorerst vom DJ Pult zurück. Das allerdings gerade jetzt zu tun fiel mir nicht leicht… Das Leben nimmt aber eben manchmal seinen ganz eigenen Weg und beschert mir nun ein noch viel größeres Glück, als die Nächte in den Clubs der Republik durchzuraven. Wir bekamen darüber hinaus den Sonnenuntergangs-Slot direkt an der polnischen Ostsee angeboten, was uns wahnsinnig freute. Die Stimmung war somit gleich auf mehreren Ebenen emotional aufgeladen, wofür auf jeden Fall ein passender Track her musste! Dann entdeckte ich durch Zufall „Holy Moly“ von Markus Kavka. Ein toller Track, dachte ich sofort. Er schien meine Emotionen rund um diesen Tag und dieses Set genau wider spiegeln zu können. Ich freute mich also umso mehr, ihn beim „Plötzlich am Meer – Festival“ unter einem dramatisch rotem Sonnenuntergang spielen zu dürfen (noch vor dem Release am 23. Septemper). Ich lege euch hier also die gerade frisch erschienene EP “Holy Moly” ans Herz. Eine Zusammenarbeit von drei sympathischen Herren des Katermukke – Klüngels, welche perfekt geeignet scheint um den Sommer zu verabschieden.

    Viel Spaß und raved schön in den Herbst…

    eure

    Iza Minelli

     

    Markus Kavka – Holy Moly EP

    Label: Katermukke
    Format: digital
    Country: Germany
    Released: 23. Sept. 2016
    Genre: Progressive House
    Style: House

    Platte der Woche #307

    0

    02/10/2016 · Vivian Koch · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

    t10083220-i1082070835_s400

    Mittlerweile wieder in meinem Zimmer voller Chaos aus Klamotten, Büchern, Platten und Kabeln zu sitzen, lässt mich tatsächlich etwas Wehmut verspüren. Nicht unbedingt dem Zustand meines kleinen Reiches geschuldet, sondern eher der Realisierung des sich langsam verabschiedenden Sommers. Eingehüllt im Strickpulli und in Gedanken vertieft an diese wunderbaren Sommermonate in Spanien, verliere ich mich zugleich im Rumwühlen zwischen allen Plattenstapeln, die ich mir tatsächlich als Ziel gesetzt habe, neu zu sortieren. Genau, du hast richtig gelesen.

    Aaaaaaber, da sind sie wieder – meine geliebten Classics vom Electro Meister himself. The Egyptian Lover. Arrrr. Jesus!! Passt gerade perfekt zu meiner Stimmung, um alles noch einmal für mich binnen Minuten aufleben lassen zu können. Ich muss unbedingt “Dial A Freak” hören. Im Jahre 1983 wurde diese Nummer auf dem Label “Freak Beat Records” released, welches gerade in den 80ern echt coolen, so richtig coolen, also richtig richtig coolen electro verkörperte und später dann zu “Egyptian Empire Records” wurde. Trotz der am Beginn ranschleichenden, housigen Chords wirkt die Nummer durch ihren puren Hip Hop-Electro Charakter und für mich absolut amüsanten Rap so unheimlich trocken. Hier produzierte Greg Broussard unter dem Pseudonym “Uncle Jamms Army Dudes” mit seinen West Coast Dudes aus L.A. zusammen, was die Leichtigkeit der eingespielten Synths und den sommerlichen Flair erklären sollte. Absolut typische Merkmale eines Egyptian Lover Tracks erkennt man auch hier wieder durch den Sprechgesang über den Meister selbst ;) Durch’s Zimmer tanzend und frei von jeglichem Stress, lasse ich mich auf das Fließen der Nummer ein.

    Im Leben kreuzen Dir öfter Platten den Weg, die für manche Etappen deines persönlichen Werdegangs für dich produziert zu scheinen wurden, selbst wenn diese Euphorie derer auch nur eine Woche anhält. Wichtig ist doch nur, dass man von einem Fluss in den Nächsten schwimmt und bei der darauffolgenden Etappe wiederholt das Vergnügen mit einer neuen Platte bekommt, die in diesem einen Moment die Welt bedeutet.

    Also, wähle einen Freak.

    V

    Uncle Jamms Army – Dial A Freak

    Label: Freak Beat Records
    Format: Vinyl 12″, Single, 45 RPM
    Country: USA
    Released: 1983
    Genre: Electronic, Hip Hop
    Style: Electro

     

     


    Platte der Woche #306

    0

    25/09/2016 · Flo · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

    bakerman

    Moin Leute,

    so das muss jetzt mal sein :)  Bakerman … is baking bread…

    Meine absolute Lieblings Oberquatsch Songzeile. Der Track läuft bei mir mal wieder auf Dauerrepeat, beim Autofahren, beim Arbeiten, beim Chilln und auch immer wieder gern beim Feiern. Er passt einfach immer: in der Afterhour, genau so wie beim Aufwärmen oder mitten in der Primetime zum einfach mal verschnaufen und für die Gudelaune.

    Die Dänische Synth Pop Band Laidback, die übrigens einige Jahre zuvor mit Sunshine Reggae ihren ersten großen Hit hatten, veröffentlichte Bakerman 1989. Der zeitlose Beat, gepaart mit der eingängigen Melodie und dem sehr schönen und gleichzeitig inhaltlich völlig sinnbefreiten Gesang ist seither einfach ein unwiderstehlicher Dauerbrenner.

    Unten findet ihr übrigens das Original, aber natürlich gibt es auch diverse “housige” Remixe, z.B. von SoulClap hier.

    Viel Spass damit und einen sonnigen Sonntag!

    Euer Florian Landers

    Laidback – Bakerman
    Label: Ariola
    Format: Vinyl 7″, Single, 45 RPM
    Country: Europe
    Released: 1989
    Genre: Electronic
    Style: Synth-Pop

     

     


    Platte der Woche #305

    0

    18/09/2016 · honki · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    Es fällt mir im Moment so unglaublich schwer über Musik zu schreiben. Es ist nicht so als ob ich Musik nicht mehr lieben würde, ganz im Gegenteil, aber ich finde mich seit einigen Wochen in einer Phase meines Lebens, die mir so bisher immer fremd war, ich nur von Anderen kannte, sie selbst aber immer weit weg von mir dachte und nun, auch durch die Musik, so intensiv erlebe, dass ich oft noch mit mir um meine Emotionen ringen muss.

    Ein Titel der mich dabei in den letzten Wochen sehr intensiv begleitet hat, ist “Timmy’s Prayer” des jungen R’n'B Sänger Sampha, der Mitte Mai 2016 erschien und den ich eher durch Zufall über diese Spotify Playlist von Jamie XX gefunden habe. Ein R’n'B Track, der vermutlich sehr aus dem Raster der bisherigen Platten der Wochen ausbricht, aber genau in diesem Moment ist es das einzige Stück Musik über das ich wenigstens ein paar Zeilen schreiben kann. Es fällt schwer. Alles. Aber in diesem Lied steckt eine unbeschreibliche Schönheit über die Stärke von Gefühlen, so traurig sie auch sein können, dass es mir wiederum hilft diesen kleinen Text hier zu hinterlassen und zu wissen, dass ein paar von euch vielleicht gerade in diesem Moment mit mir diesen Song zugleich hören.

    In diesem Sinne, schön dass ihr alle da seid.
    Euer Honki.

    Sampha – Timmy’s Prayer
    Label: Young Turks ‎– YT156
    Format: File, Single, Stereo
    Land: UK
    Veröffentlicht: 17 May 2016
    Genre: Electronic, Funk / Soul
    Stil: Rhythm & Blues


    Seite: Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...77 78 79 Weiter