• Platte der Woche #324

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    29/01/2017 · Vivian Koch · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Auch wenn das Jahr 2017 schon wieder vier Wochen mit sich gebracht hat, möchte ich euch eine meiner #ohmeingottlieblinge aus dem letzten Jahr nicht vorenthalten.

    Illum Sphere verkörpert mit seinem dynamisch ästhetischen Album “Glass” jene Stimmung, welche für mich persönlich eine bezaubernde Begleitung zum Jahreswechsel war. Der in London geborene Künstler veröffentlichte direkt beim dort ansässigen Label Ninja Tunes, was ohne Zweifel seine Karriere als DJ in den letzten 3 Jahren stark beeinflusste.

    Folglich seiner eigenen Kurzfassung, dass diese neun Stücke einen lebendigen Raum schaffen sollen, der dennoch eine Form der Distanzierung verkörpert, transportiert die Gesamtheit seines klanglichen Bildes jede Art von Gefühlen. Um dazu der Sinnigkeit optisch ein Ambiente zu verleihen, wählte der britische Produzent für die Platte eine hellblau-grau milchige Farbe, welche sich mit der Assoziation von Glas und der selbstgewählten Interpretation versteht. Hört mal rein ihr Plattenmäuse, es lohnt sich.

    Illum Sphere – Glass
    Label: Ninja Tunes
    Format: Vinyl, 12″
    Country: UK
    Released: 2016
    Genre: Electronic
    Style: Ambient, Techno, Electro, Wave

    Platte der Woche #323: Felix Reiter – Am Offenen Fenster feat. Irisko

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    22/01/2017 · Baba Sikander · Kategorie: Platte der Woche ·

    Cover - Felix Reiter - Am offenen Fenster (minore tis avgis)

    An diesem Sonntagnachmittag blicke ich durch mein Fenster auf einen sonnengefluteten Friedrichshainer Hinterhof, freue mich über Tauwetter und diesen zur Stimmung passenden Release eines sehr geschätzten Freundes.

    Mit „Am Offenen Fenster“ eröffnen Felix Reiter und die für einen wundervoll treibenden Remix zeichnende DJ Aroma das frische Berliner Label Techno WG, das sich, wie ich aus vertrauenswürdiger Quelle erfahren habe, einem zarten bis harten, aber immer herzlichen Sound verschrieben hat und von dem wir in der nächsten Zeit weitere akustische Leckerbissen erwarten können.

    Schwer und schleppend macht sich das Original auf den Weg, zieht ein wenig ziellos durch den Morast und lässt sich dann von einer engelsgleichen Stimme in eine melancholisch verträumt-verqualmte Opiumhöhle entführen, die ein offenes Fenster wirklich zu schätzen wüsste. Mit Sicherheit geht es in dem Lied, das dieser Engel singt, aber um etwas Anderes als starke Rauschmittel. Denn es handelt sich dabei um ein bekanntes griechisches Volkslied, vorgetragen von Irisko, einer guten Freundin von Felix, die ihn offensichtlich mit ihrer Stimme ebenso überraschend verzaubert hat, wie es bei mir passiert ist. Bislang habe ich solche femininen, zarten Vocals weder von Felix als Solokünstler noch vom Techno Frühstück gehört, dessen langhaarigere Hälfte er darstellt. Aber das sollen die beiden mal unter sich ausmachen…

    Dann reißt der Remix ganz plötzlich und mit viel Optimismus das bislang vergeblich gesuchte Fenster auf, um durchzulüften und den traurigen Mief des Winters und die Melancholie rauszupusten. Vielleicht auch, um etwas vorfreudig den Frühling herein zu bitten. Mit treibender Geradlinigkeit und minimalistischer Perspektive fordert DJ Aroma zum Tanz. Damit gibt sie dem melancholischen Original eine fröhlich-freche Antwort aus dem Technokeller und rundet diesen Release gekonnt mit einem Augenzwinkern ab.

    Die digitale Öffnung des Fensters ab Mitte Februar auf den üblichen, allseits bekannten Online-Shops und Streamingdiensten geplant. Die Techno WG freut sich bestimmt, wenn ihr bei Facebook oder bei Soundcloud auf dem Laufenden bleiben wollt.

    Habt Freude!
    Euer Baba

    Felix Reiter – Am Offenen Fenster feat. Irisko
    Genre: Electronic
    Stil: Deephouse, Techno
    Label: Techno WG
    Land: DE
    Jahr: 2017
    Format: Digital


    Platte der Woche #322

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    15/01/2017 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Wir schreiben das Jahr 1997, einem Jahr, das aufgrund der tiefgreifenden Ereignisse die Welt in eine zuvor nie dagewesene Weltordnung brachte. Hongkong befreit sich aus der Kolonialherrschaft Englands und geht an das Chinesische Reich zurück und Schalke gewinnt im spannungsgeladenen Elfmeterschießen den UEFA-Cup gegen Inter Mailand und schafft es erneut an die internationale Spitze des Profifußballs. Rammstein schaffen es mit ihrem Album „Sehnsucht“ die Herzen der Dance- Metal Fans höher schlagen zu lassen und Jan Ullrich gewinnt unter mysteriösen Umständen die Tour de France. Echt dope! Fernab der schlagzeilenversierten Berichterstattung kommt  zu dem größten Ereignis im Jahresrückblick. „Basement Jaxx“ drops „Fly Life Extra“ on „Multiply Records“ and brought the label biggest success ever! Puh, jetzt erstmal kurz durchatmen… Hinter Basement Jaxx verbergen sich Felix Bunton und Simon Ratcliffe, die beide im Londoner Stadtteil Brixton ihre Aufzucht genossen. Der Gründungsgedanke unterlag dem Bildungsauftrag, eine Rückbesinnung des House im Chicagostyle voranzubringen. Die Verbindung von klassischen Melodien gepaart mit pompösen Basslines und Garagebeats erwachsen in dem unverkennbaren und bis dahin einmaligen Sound des Duos, welcher oft in den Medien als angelsächsisches Pendant zu „Daft Punk“ gehandelt wurden. Neben dem „Fly Life Extra“ Song schafften es „Barefax“ und „Cajmere“, näher bekannt unter dem Alias „Green Velvet“, mit auf die „Unreleased Mixes“- Auskopplung. Die Herzstückkomponente des „Fly Life Extra“-Tracks von „Basement Jaxx“ bildet ein Ragga-Style Vocal von dem britischen Ragga- und Dancehall- Toaster: „Glamma Kid“. Das Pitch-Bend geformte Quietschen gibt dem Track den Rest und sorgt für einen tadellosen Wiedererkennungswert: Thumbs up, Pants down! Ein wahres Schmuckstück für reizende Sunrise-Momente und Jawolla-verdächtig! Einen angenehmen Sonntag wünsche Ich und bis Dancen!

    Gabriel von Solid Rotation

    Basement Jaxx- Fly Life (Unreleased Mixes)
    Label: Multiple Records – 12MULTY21X
    Format: Vinyl, 12″
    Country: UK
    Released: 1997
    Genre: Electronic
    Style: House, Deep House, Speed Garage

    Platte der Woche #321

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    08/01/2017 · Thomas · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

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    Aloha, Freunde des elektronischen Musikgeschmacks, die 321te Ausgabe der Platte der Woche steht an.
    Mega dachte ich, als ich diesen Track das erste Mal hörte! Ich war von dem Arrangement und von der Energie des Melodieparts des Tracks tief beeindruckt. Wie sich die Claps durch den Sound bewegen und nach den Breaks immer wieder einen schönen Aufbau zusammen mit dem Bass bilden. Das ist einfach eine Platte die den Titel „ Platte der Woche“ aus meiner Sicht verdient hat, an dieser Meinung hat sich auch nach zahlreichem Hören nichts geändert. Also war es nur eine Frage der Zeit, dass ich das Musikstück hier vorstellen werde, da ich nun wieder an der Reihe bin.
    Um das Geheimnis nun endlich zu lüften – es handelt sich um den Produzent en „SAAND“ mit seinem Track „Elysian“, welcher auf dem Label „Motek Music“, auf dem Long Player „Motek Journeys: USA“ erschienen ist.
    Das bezaubernde Stück Musik hat seinen Weg auch in meinen neuen Mix gefunden, den ich in der kommenden Woche veröffentlichen werde.

    Stay tuned!
    Thomas von Niemand&Keiner

    Artist:  Various Artists
    Titel: Motek Journeys: USA
    Label: Motek Music
    Release Date: 10.10.2016
    Format: digital

    Tracklist:

    01. SAAND – Elysian
    02. Slumber feat. Amunet Shah – Temple
    03. Nicolaas Black – Galaxy Play
    04. After Touch & Beatrax – Windwalker
    05. Medicinne – Lost
    06. Speaking in Tongues – Motion in Colour
    07. Smeed & Suspence – Drive
    08. Steve Leroy – Secrets
    09. Artur Nikolaev & Ashwin Khosa – Broadway Groove
    10. CompleteJ And RazV – Hemispheres
    11. Martin Aquino & Ryan Pamatmat – Two Thirty One
    12. Jason Bay – 4AM


    Platte der Woche #320

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    01/01/2017 · Marian · Kategorie: Allgemein ·

    Ribollla EP

    Zum Jahresbeginn soll ein ganz besonderes Stück über diesen Kanal präsentiert werden. Die 11. Veröffentlichung von SBTH (Mathias Schober und Thomas Herb), den Labelgründern des Berliner Labels Lossless. Der Titeltrack baut auf ein Fundament von klassischem Deep House, kombiniert mit dem richtigen Touch von kosmischen und hypnotischen Elementen auf, die alle samt für den Dancefloor geschaffen sind. Die flippige Diffondersi dagegen ist eine glatte, langsame und entspannte Melodie mit einem retro-futuristischen Synthie-Effekt.

    Die Veröffentlichung zeigt eine Zeitreise durch die Labelgeschichte von Lossless. Auf sphärische und gut komponierte Melodien setzt das Label ebenso, wie auf Tracks die in steigender Weise auf dem Höhepunkt die ganze Energie entladen. Das Label hinterlässt seinen eigenen Stempel im ewig großem Kosmos der Club Musik.

    Viel Spaß beim hören.
    Marian

    SBTH – Ribolla EP

    Label: Lossless
    Format: 12inch
    Country: Germany
    Released: November 2014
    Genre: Electronic
    Style: Techno

     


    Platte der Woche #319

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    25/12/2016 · Martin Eberhardt · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Kaum eine andere Platte wird sich in diesen Tagen wohl häufiger auf den Plattenspielern drehen, als DER Weihnachtsklassiker schlechthin. Weihnachten in Familie verbreitet seit nunmehr 31 Jahren Weihnachtsfreude überall. Immerhin ist die Platte mit 1,4 Millionen verkauften Exemplaren auch der meistverkaufte Tonträger der DDR Musikschmiede Amiga. Frank Schöbel, seine damalige Partnerin Aurora Lacasa und die beiden gemeinsamen Kinder Dominique und Odette verliehen den insgesamt 20 Liedern ihre Stimme. Entstanden sind dadurch tolle Eigenkreationen der Familie, wie “He, du – Weihnachtsmann”, “Wir haben einen Weihnachtsbaum” oder “Weihnachten in Familie”. Letzteres hat dem Album auch seinen Namen verliehen. Aber auch andere allseits bekannte Weihnachtslieder, wie “Morgen kommt der Weihnachtsmann” und “Schneeflöckchen, Weißröckchen” wurden von den Schöbels neu vertont und gekonnt in Szene gesetzt. Dem Erfolg dieser Platte sei Dank, begeistert Frank Schöbel bis heute alle Jahre wieder zu Weihnachten das Publikum mit einer eigenen Weihnachtsshow und animiert damit auch alle Zuschauer an den Fernsehapparaten zum freudigen Mitsingen. Und wer diesen Klassiker bis jetzt noch nicht aus dem eigenen Plattenregal gekramt hat, der kann sich spätestens jetzt so richtig in Weihnachtsstimmung versetzen lassen.

    In diesem Sinne, Frohe Weihnachten!

    M

    Aurora* · Odette* · Dominique* · Frank* ‎– Weihnachten In Familie
    Genre: Pop, Folk, World, & Country
    Stil: Chanson, Ballad
    Jahr: 1985


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