• Platte der Woche #318

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    18/12/2016 · Flo · Kategorie: Platte der Woche ·

    Terrence

     Moin liebe Freunde des stampfenden Beats,

    Weihnachtsgemütlichkeit hin oder her, man darf nicht vergessen auch immer mal ordentlich abzugehen. Da kommt mir dieser neue Release von den allseits wohl gut bekannten Kater Rockern und Katermukke Machern Dirty Doering und Sascha Kawa sehr gelegen.

    Das ist genau die Art von feinstem Primetime Tech House, der mein Herz und meine Beine gleich 10 Gänge höher vibrieren lässt. Ich stehe nämlich total auf diese schrill glänzenden Synthi Sounds, die dann im weiteren Track Verlauf immer abgefahrener und verzerrter werden. (Gibt es da eigentlich einen Fachbegriff für?) Einfach herrlich!

    Also zündet Euch mal schön die vierte Kerze an und lasst den Weihnachtsbaum im Strobo flackern!

    Frohes Fest!

    Euer Florian Landers

    Dirty Doering & Sascha Cawa – Terrence
    Label: Katermukke – Kater129
    Format: mp3
    Land: Deutschland
    Veröffentlicht: 21 Okt 2016
    Genre: Electronic
    Stil: Tech House

     


    Platte der Woche #317

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    11/12/2016 · honki · Kategorie: Platte der Woche ·

    Admin Spirit Boogie EP

    Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende entgegen und der heutige Sonntag lädt uns dazu ein die gemütlichen Puschen anzuziehen, die Füße hochzulegen, die Heizung zur Feier des Tages ein Stück weiter aufzudrehen und mal wieder ein bisschen abzuschalten von dem was uns in den letzten Tagen noch in den Füßen und Köpfen steckt. Und so freut es mich nach längerer Pause mal wieder die Finger an eine Vinyl legen zu können, welche die Sonntagsstimmung mehr als nur inne hat und einen ganz entspannt in die Couch gleiten lässt. Die Rede ist von Adam Wickens alias Admin und seiner Veröffentlichung mit dem schönen Titel »Spirit Boogie« auf dem schwedischem Label »Omena Records«. Eine EP, die in drei unterschiedlichen Facetten die große Liebe zum Samplen offenbart, in der sich zartes Glockenspiel, Saxophon, rollende Basslines und Piano Stücke wiederfinden und so eine der verträumtesten Platten des Jahres abliefert.

    Es beginnt mit dem Eröffnungstrack »Bright Moments«, eingeleitet von Glockenspiel und Piano-Loop, dem ein sonniges Vocal-Sample folgt, in dem das Konzept der »Bright Moments« aufgeschlüsselt wird, unterlegt von gefühlvollem Hand Drumming. Auf der B-Seite zeigt sich nun der titelgebende Track dieser EP »Spirit Boogie«, der uns ganz charmant mit souligem Saxophon abholt, im Hintergrund erneut ein seichtes Glockenspiel und dazu gekonnt eingeworfene Offbeat-Parts und einer gehörigen Portion Funk, die sich meisterhaft zu einem kleinen Deep House Feuerwerk steigern.
    Als zweiter Track der Rückseite holt uns »Deep Mantra« dann wieder in den Sommer zurück und lässt uns die erfrischende Kälte eines Mojito in der Hand spüren, während wir den Blick über das sonnige Abendrot an unserem Lieblingsstrand schweifen und mit den Füßen zart den Sand durch die einzelnen Zehen rieseln lassen und dabei den weichen Harfensamples dieses Tracks lauschen. Ein runder Ausklang für eine meiner liebsten Platten des Jahres 2016.

    In diesem Sinne, einen frohen dritten Advent euch da draußen und ruhig mal eine Nummer ruhiger heute. Habt ihr euch verdient.

    Euer Honki.

    Admin ‎– Spirit Boogie
    Label: Omena LTD ‎– OMLTD004
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM, EP, Limited Edition
    Land: Sweden
    Veröffentlicht: 11 Apr 2016
    Genre: Electronic, Jazz
    Stil: Downtempo, Deep House


    Platte der Woche #316

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    04/12/2016 · Zacharias · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche,Releases ·

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    Nomumbah ‎– Amanhã

    Einen wundervollen Sonntag wünsche ich!

    Heute geht unsere Platte-der-Woche-Reise ins ferne Brasilien und wir knöpfen uns mal kurz das musikalische Projekt von Ale Reis, André Torquato und Rafael Moraes vor. Die drei jungen Menschen firmieren unter dem Synonym »Nomumbah« und veröffentlichen auf dem griechischem Label »Yoruba« von Osunlade. Ihr frisches Album »Amanha« wurde im Oktober dieses Jahres in die Regale gestellt und ist eine wirklich schöne Ansammlung deeper Sounds und schicker Tracks.

    Mein persönlicher Favorit ist »Bulan«, ein wundervoll verspulter Klangkörper, mit leichtem Hang zum Funk und ach überhaupt.. ein kleine Perle auf einem Album voller Perlen. Auf jeden Fall kann man dieses Album mal länger im Case behalten, denn es deckt wirklich einen farbenfrohen Fächer an Situationen und Stimmungen ab. Lehnt euch in eure übergroßen Ohrensessel und lasst die Ohrhäärchen flattern.

    Liebe Grüße aus Leipzig, Zacharias

    Nomumbah ‎– Amanhã
    Label: Yoruba Records ‎– YSD72
    Format: 2 × Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM, Album
    Land: UK
    Veröffentlicht: 10 Oct 2016
    Genre: Electronic
    Stil: House, Deep House


    Platte der Woche #315

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    27/11/2016 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·

    pdw

     

    Kacper Garbacz alias Gathaspar sollte den meisten eigentlich ein Begriff sein. Neben seinem Beitrag zum Tanz+Klangkombinat Podcast, war er auch als Platte der Woche schon zwei mal vertreten. Und da alle guten Dinge ja bekanntlich drei sind, kommt er ein weiteres Mal und zwar sogar mit eigenen Label. Chypre heißt das neue Projekt und erblickte im Oktober das Licht der Welt. Das mehr als amtlichen Debut-Release kommt vom Labelmacher höchstpersönlich und trägt den etwas minimalistischen Namen op. 1 – 2. Auch der Sound erinnert an reduzierten Techno, wie er in den letzten Jahren vermehrt aus Rumänien zu vernehmen war, behält dabei jedoch definitiv die eigene Note. Mit je 10 Minuten Länge breiten sich beide Tracks geduldig aus und sind der perfekte Begleiter einer langen Clubnacht! Wir halten es definitiv für einen gelungenen Labelstart und wünschen weiterhin viel Erfolg!

    Und allen Lesern einen schönen Sonntag :)

    euer Martin

    Gathaspar ‎– op. 1-2

    Label: Chypre ‎– CHYPRE 001
    Format: Vinyl, 12″
    Veröffentlicht: Okt. 2016
    Genre: Electronic
    Stil: Minimal

    Platte der Woche #314

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    20/11/2016 · Thomas · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    Innellea - Fresia

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Wow, wie die Zeit vergeht! Ich bin schon wieder dran mit der “Platte der Woche” und der Winter kehrt ebenfalls mit großen Schritten in unsere heimischen Gefilde ein.
    Die Debüt EP “Saladin” der Münchner Combo “Innellea“, welche auf dem Label “Autonomica” erschienen ist, soll dieses Mal meine Platte der Woche werden. Genauer möchte ich euch davon den Track „Fresia“ vorstellen. Der Name der EP Saladin bezieht sich auf den ersten ägyptischen Sultan und soll damit als Metapher für die erste EP von „Innellea“ verstanden werden. Weiterhin kommt es dem Hörer wirklich so vor, als ob der massive Sound einen mit auf eine Reise durch die ägyptische Wüste nimmt, wo nachts der kühle Wüstenwind weht. Die Melodie sowie der darauf abgestimmte Tack regt das Publikum schon von der ersten Minute zum Tanzen an. Also nicht lange warten – lasst das Schmuddelwetter hinter euch, dreht eure Anlage bis zum Anschlag auf und startet tanzend in den heutigen Sonntag!

    An die Berliner unter euch, die heute Abend doch noch etwas das Tanzbein schwingen möchten, ihr seid natürlich alle herzlich dazu eingeladen ab 21:00 Uhr zusammen mit mir, im Club Beate Uwe zu steppen. Eventuell ist der Track Fresia auch in meinem Gepäck.

    Ahoi
    Thomas von Niemand&Keiner


    Innellea – Saladin

    ARTISTS: Innellea
    RELEASED: 2016-02-22
    BPM: 120
    GENRE: Tech House
    LABEL: Musica Autonomica


    Platte der Woche #313

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    13/11/2016 · Julius Herfurth · Kategorie: Platte der Woche ·

    fixion

    Die heutige “Platte der Woche” bewegt mein kleines Musikerherz auf eine ganz besondere Art und Weise. Einerseits versetzt sie mich in meine musikalische Vergangenheit, obgleich sie doch selbst erst ein paar Monate auf dem Buckel hat, andererseits steht sie stellvertretend für einen Trend innerhalb der populären Musik, welcher im letzten Jahr immer spürbarer um sich gegriffen hat.

    Anders Trentemöller ist ein Name, um den man nur schwer herum kommt, wenn man sich mit elektronischer Musik beschäftigt und das obwohl er nun nicht gerade dafür berühmt ist, einen Tanzflächenkracher nach dem anderen hervorzubringen. Zugegeben, wenn ich an Clubtauglichkeit denke, dann kommt er mir eher selten in den Sinn. Aber Trentemöller ist ein genialer Produzent, dessen über die Jahre verfeinerter Stil eine gehörige Portion Wiedererkennungswert besitzt, egal welchem Experiment sich der Künstler widmet. Seine bis dato vier Studioalben waren nie bloße Aneinanderreihungen von ausgesuchten Stücken einer zeitlichen Schaffensperiode, sondern in sich geschlossene Kunstwerke, welche dazu einluden in Gänze gehört und verarbeitet zu werden. Dabei ist das Debüt “The Last Resort” von 2006 das vielleicht noch konventionellste Album, das Trentemöller hervorgebracht hat.

    Dieses Jahr erzählt er uns mit “Fixion” eine Geschichte über die Musik der Achtziger. Doch es sind nicht die neonfarbenen, schultergepolsterten und synthesizergeschwängerten Pop-Stampfer die sich der Däne zur Brust nimmt. “Fixion” schlägt dunklere Wege ein und bewegt sich musikalisch auf einer komplett vernebelten Tanzfläche irgendwo zwischen The Cure, Joy Division und Bauhaus, und jedes mal, wenn wir meinen, dass Robert Smith gleich anfängt zu singen, streicht uns die sanfte und doch prägnante Stimme Jehnny Beths, Frontfrau der Band Savages, ums Gehör und erinnert dabei sowohl textlich als auch intonatorisch an die große Siouxsie Sioux.

    Auch wenn uns die musikalischen Vorlagen immer präsent bleiben, Trentemöller kopiert nicht einfach, er interpretiert und holt so den etwas eingestaubten Stil der 80er Indie-Szene in die Moderne. Das Mastering der einzelnen Songs wirkt sauber, ohne auf Hochglanz poliert zu sein und die handwerklichen Elemente der Stücke sind unverkennbar im 21. Jahrhundert zu verorten. Trentemöller spart nicht an essenzieller Melancholie, nimmt den Kompositionen aber die verzweifelte Schwere, die dem Hörer auf Alben wie The Cures “Pornography” bisweilen Tränen in die Augen treiben konnte.

    “Fixion” ist ein düsteres Meisterwerk und reiht sich damit anno 2016 in einen Trend ein, der schon bei Bowies “Blackstar” klar zu erkennen war und kürzlich in Leonard Cohens “You Want it Darker” seinen zwischenzeitlichen Höhepunkt erreichte. Und genau wie diese Alben beinhaltet Trentemöllers aktuelles Werk eine gehörige Portion Hoffnung. “Fixion” ist Rotwein und Kerzenlicht, ja, aber kein verzweifeltes Klagelied. Es ist dunkel ohne dabei die Farben zu verlieren. Ein klarer Tipp für den Listening-Winter!

    Bis demnächst und bleibt neugierig,

    der Julius von Solid Rotation…

    P.S.: Sämtliche Titel hier in Gänze zu besprechen, würde den Rahmen dieses Reviews wohl sprengen. So gibt’s heute den Album-Opener als Appetizer und ich kann euch nur wärmstens ans Herz legen, mal ‘ne Stunde zu investieren und euch auch den Rest durch den Gehörgang zu ziehen… ;)

    Trentemöller – Fixion

    Label: In my Room – imr21lp
    Format: 2 x 12″, LP
    Country: Europe
    Release Date: 16.09.2016
    Genre: Electronic, Rock
    Style: Indie, New Wave, Experimental, IDM


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