• Platte der Woche #308

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    09/10/2016 · Isabella · Kategorie: Platte der Woche ·

    Holy-Moly-EP

    Es war ein sonniger Tag im August. Ich saß auf meinem Bett und durchforstete das Internet nach neuen Tracks, die ich bei unserem (Bonnie Ford & Meinem) letzten gemeinsamen Technoset diesen Jahres spielen wollte. Es war ein besonderes Set, denn bis zum Januar 2018 ziehe ich mich vorerst vom DJ Pult zurück. Das allerdings gerade jetzt zu tun fiel mir nicht leicht… Das Leben nimmt aber eben manchmal seinen ganz eigenen Weg und beschert mir nun ein noch viel größeres Glück, als die Nächte in den Clubs der Republik durchzuraven. Wir bekamen darüber hinaus den Sonnenuntergangs-Slot direkt an der polnischen Ostsee angeboten, was uns wahnsinnig freute. Die Stimmung war somit gleich auf mehreren Ebenen emotional aufgeladen, wofür auf jeden Fall ein passender Track her musste! Dann entdeckte ich durch Zufall „Holy Moly“ von Markus Kavka. Ein toller Track, dachte ich sofort. Er schien meine Emotionen rund um diesen Tag und dieses Set genau wider spiegeln zu können. Ich freute mich also umso mehr, ihn beim „Plötzlich am Meer – Festival“ unter einem dramatisch rotem Sonnenuntergang spielen zu dürfen (noch vor dem Release am 23. Septemper). Ich lege euch hier also die gerade frisch erschienene EP “Holy Moly” ans Herz. Eine Zusammenarbeit von drei sympathischen Herren des Katermukke – Klüngels, welche perfekt geeignet scheint um den Sommer zu verabschieden.

    Viel Spaß und raved schön in den Herbst…

    eure

    Iza Minelli

     

    Markus Kavka – Holy Moly EP

    Label: Katermukke
    Format: digital
    Country: Germany
    Released: 23. Sept. 2016
    Genre: Progressive House
    Style: House

    Platte der Woche #307

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    02/10/2016 · Vivian Koch · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

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    Mittlerweile wieder in meinem Zimmer voller Chaos aus Klamotten, Büchern, Platten und Kabeln zu sitzen, lässt mich tatsächlich etwas Wehmut verspüren. Nicht unbedingt dem Zustand meines kleinen Reiches geschuldet, sondern eher der Realisierung des sich langsam verabschiedenden Sommers. Eingehüllt im Strickpulli und in Gedanken vertieft an diese wunderbaren Sommermonate in Spanien, verliere ich mich zugleich im Rumwühlen zwischen allen Plattenstapeln, die ich mir tatsächlich als Ziel gesetzt habe, neu zu sortieren. Genau, du hast richtig gelesen.

    Aaaaaaber, da sind sie wieder – meine geliebten Classics vom Electro Meister himself. The Egyptian Lover. Arrrr. Jesus!! Passt gerade perfekt zu meiner Stimmung, um alles noch einmal für mich binnen Minuten aufleben lassen zu können. Ich muss unbedingt “Dial A Freak” hören. Im Jahre 1983 wurde diese Nummer auf dem Label “Freak Beat Records” released, welches gerade in den 80ern echt coolen, so richtig coolen, also richtig richtig coolen electro verkörperte und später dann zu “Egyptian Empire Records” wurde. Trotz der am Beginn ranschleichenden, housigen Chords wirkt die Nummer durch ihren puren Hip Hop-Electro Charakter und für mich absolut amüsanten Rap so unheimlich trocken. Hier produzierte Greg Broussard unter dem Pseudonym “Uncle Jamms Army Dudes” mit seinen West Coast Dudes aus L.A. zusammen, was die Leichtigkeit der eingespielten Synths und den sommerlichen Flair erklären sollte. Absolut typische Merkmale eines Egyptian Lover Tracks erkennt man auch hier wieder durch den Sprechgesang über den Meister selbst ;) Durch’s Zimmer tanzend und frei von jeglichem Stress, lasse ich mich auf das Fließen der Nummer ein.

    Im Leben kreuzen Dir öfter Platten den Weg, die für manche Etappen deines persönlichen Werdegangs für dich produziert zu scheinen wurden, selbst wenn diese Euphorie derer auch nur eine Woche anhält. Wichtig ist doch nur, dass man von einem Fluss in den Nächsten schwimmt und bei der darauffolgenden Etappe wiederholt das Vergnügen mit einer neuen Platte bekommt, die in diesem einen Moment die Welt bedeutet.

    Also, wähle einen Freak.

    V

    Uncle Jamms Army – Dial A Freak

    Label: Freak Beat Records
    Format: Vinyl 12″, Single, 45 RPM
    Country: USA
    Released: 1983
    Genre: Electronic, Hip Hop
    Style: Electro

     

     


    Platte der Woche #306

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    25/09/2016 · Flo · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

    bakerman

    Moin Leute,

    so das muss jetzt mal sein :)  Bakerman … is baking bread…

    Meine absolute Lieblings Oberquatsch Songzeile. Der Track läuft bei mir mal wieder auf Dauerrepeat, beim Autofahren, beim Arbeiten, beim Chilln und auch immer wieder gern beim Feiern. Er passt einfach immer: in der Afterhour, genau so wie beim Aufwärmen oder mitten in der Primetime zum einfach mal verschnaufen und für die Gudelaune.

    Die Dänische Synth Pop Band Laidback, die übrigens einige Jahre zuvor mit Sunshine Reggae ihren ersten großen Hit hatten, veröffentlichte Bakerman 1989. Der zeitlose Beat, gepaart mit der eingängigen Melodie und dem sehr schönen und gleichzeitig inhaltlich völlig sinnbefreiten Gesang ist seither einfach ein unwiderstehlicher Dauerbrenner.

    Unten findet ihr übrigens das Original, aber natürlich gibt es auch diverse “housige” Remixe, z.B. von SoulClap hier.

    Viel Spass damit und einen sonnigen Sonntag!

    Euer Florian Landers

    Laidback – Bakerman
    Label: Ariola
    Format: Vinyl 7″, Single, 45 RPM
    Country: Europe
    Released: 1989
    Genre: Electronic
    Style: Synth-Pop

     

     


    Platte der Woche #305

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    18/09/2016 · honki · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    Es fällt mir im Moment so unglaublich schwer über Musik zu schreiben. Es ist nicht so als ob ich Musik nicht mehr lieben würde, ganz im Gegenteil, aber ich finde mich seit einigen Wochen in einer Phase meines Lebens, die mir so bisher immer fremd war, ich nur von Anderen kannte, sie selbst aber immer weit weg von mir dachte und nun, auch durch die Musik, so intensiv erlebe, dass ich oft noch mit mir um meine Emotionen ringen muss.

    Ein Titel der mich dabei in den letzten Wochen sehr intensiv begleitet hat, ist “Timmy’s Prayer” des jungen R’n'B Sänger Sampha, der Mitte Mai 2016 erschien und den ich eher durch Zufall über diese Spotify Playlist von Jamie XX gefunden habe. Ein R’n'B Track, der vermutlich sehr aus dem Raster der bisherigen Platten der Wochen ausbricht, aber genau in diesem Moment ist es das einzige Stück Musik über das ich wenigstens ein paar Zeilen schreiben kann. Es fällt schwer. Alles. Aber in diesem Lied steckt eine unbeschreibliche Schönheit über die Stärke von Gefühlen, so traurig sie auch sein können, dass es mir wiederum hilft diesen kleinen Text hier zu hinterlassen und zu wissen, dass ein paar von euch vielleicht gerade in diesem Moment mit mir diesen Song zugleich hören.

    In diesem Sinne, schön dass ihr alle da seid.
    Euer Honki.

    Sampha – Timmy’s Prayer
    Label: Young Turks ‎– YT156
    Format: File, Single, Stereo
    Land: UK
    Veröffentlicht: 17 May 2016
    Genre: Electronic, Funk / Soul
    Stil: Rhythm & Blues


    Platte der Woche #304

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    11/09/2016 · Zacharias · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche,Review ·

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    Guten Tag liebe »Platte der Woche«-Gemeinde.

    Heute wirds zum Sonntag etwas flotter, aber ohne in Hektik abzudriften. Mit Lee Burridge gibts diese Woche mal eine feste Größe aus britischen Gefilden. Ein Mann der jetzt nach der ärgerlichen Schliesung des Londoner Fabric Clubs (in welchem er Resident ist/war), hoffentlich wieder etwas mehr Zeit hat, um schöne zeitlose Musikstücke zu produzieren. Mit seiner »Stand up Right EP« hat er auf jeden Fall eine tanzbare und gleichzeitig schwer verträumte Nummer auf Vinyl pressen lassen. Eine Platte die meinen Plattenkoffer vorerst nicht so schnell verlassen wird.

    Aufmerksam wurde ich auf den Mann übrigens vor vielen Jahren als im Urlaub sein 24:7 Mix auf Global Underground in der Dauerrotation im Autoradio lief. Das wäre dann aber eine andere Empfehlung bzw. eine andere Platte der Woche.

    Für heute gibt nun dieses schöne Werk:

    Einen schönen Tag wünscht, Zacharias

    Lee Burridge & Lost Desert – Stand Up Right EP
    Label: Get Weird ‎– GW004
    Format: Vinyl, 12″, EP
    Land: Germany
    Veröffentlicht: 31 Mar 2016
    Genre: Electronic
    Stil: Tech House, Techno, House


    Platte der Woche #303

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    04/09/2016 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·

    Als Musiksammler bin ich permanent in Plattenläden und Onlineshops unterwegs auf der Suche nach dem neuen Stück, das es vermag mich wieder zu berühren wie es einst meine aller ersten Scheiben taten. Damals saugte ich die Musik einfach nur auf und hatte quasi bei jedem zweiten Stück aus den Neuerscheinungen ein potentielles neues Mitglied in meinem Plattenregal. Heute ist ist das meist anders. Unmengen von Veröffentlichungen überschwemmen täglich den Markt. Das meiste davon ist für mich jedoch uninteressant. Beliebige Musik wie man sie gefühlt schon tausendmal irgendwo gehört hat. Einen wirklichen Treffer zu landen, kostet heute wesentlich mehr Ausdauer. Während meiner Vorbereitungen auf das Wilde Möhre Festival  Mitte August, fiel mir jedoch eine EP in die Hände, welche die Art von Erfolgserlebnis kreierte, durch die ich des Suchens auch nach 10 Jahren noch immer nicht müde werden. Die Fährte zu Nick Warren‘s Release Devil’s Ellbow auf dem Label Hope hatte ich durch meine Recherchen zu Max Cooper aufgenommen. Mit seinem Remix hat er einmal mehr ein episches Stück über gut neun Minuten erschaffen, welches mir durch seine Verbindung zwischen träumerisch dahin schwebenden Flächen und einer treibend, marschierenden Kickdrum sofort das Gefühl gibt zu fliegen. Die Tatsache, dass der Titel bereits drei Jahre alt ist mindert den subjektiven Wert für mich dabei keineswegs. Mit der Bezeichnung zeitlos möchte ich zwar noch ein wenig vorsichtig sein, aber definitiv ist es keines dieser Stücke, die man sich im Übereifer anschafft und die bereits nach kurzer Zeit den Weg durch die Lautsprecher in unsere Ohren und Herzen nicht mehr finden.

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wunder schönen Spätsommersonntag!
    Mit besten Grüßen euer Martin

    Nick Warren ‎– Devil’s Elbow

    Label: Hope Recordings ‎– Hope 111
    Format: 3 × File, MP3, Single, 320 kbps
    Country: UK
    Released: 24 Mar 2013
    Genre: Electronic
    Style: Progressive House, Techno, Deep House

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