• Platte der Woche #332

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    26/03/2017 · Thomas · Kategorie: Freunde des Kombinats,Platte der Woche ·

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    Heute zur nächsten Ausgabe der “Platte der Woche” möchte ich euch bei den ersten frühlingshaften Tagen einen melodiösen, beschwingenden Sound vorstellen. Dieser kommt von zwei Künstlern, die ich schon länger musikalisch verfolge und sehr schätze – Kotu & Rudy. Im November 2016 veröffentlichten sie zusammen den Track “Mångata” auf dem Label Constant Circles. Der Track beginnt mit einem melodischen Part, der von harmonischen und organisch weichen Percussions bekleidet wird, die dich zu dieser absolut befriedigenden Bassline führen. Die Struktur des Tracks wird sich durch die 10-minütige Laufzeit immer wieder verändern. Die wunderbar platzierten Bassline-Einwürfe, die stimmig zu den hypnotischen Melodien und ätherischen Synths passen, machen diese Produktion so inspirierend.
    Es ist wieder so ein Track der bei “Niemand & Keiner” nicht wegzudenken wäre, wieder mal die Augen schließen und die Melodien auf sich wirken lassen.

    Viel Spaß dabei wünscht euch Thomas von Niemand & Keiner

    Kotu & Rudy – Mångata

    Label: Constant Circles
    Format: digital
    Released: 18.11.2016
    Genre: Electronic
    Style: Deep House


    Platte der Woche #331

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    19/03/2017 · Marian · Kategorie: Allgemein,Musik,Platte der Woche ·

    Equinox

    Auf der Suche nach einer Veröffentlichung für den heutigen Sonntag bin ich auf den Schweizer Jules Muff alias Jimi Jules gestoßen. Viele Worte sind für das Album nicht nötig. Veröffentlicht wurde Equinox im Dezember 2016 auf Zukunft Recordings. Das Album bekam zahlreiche positive Kritik, weil Jules es schafft nahezu eine perfekte Symbiose aus Clubmusik, House und und Jazz herzustellen. Abwechselnd nimmt man instrumental und vocal Melodien wahr. Sie sind ein wichtiger Teil der Leichtigkeit des Albums. Beeinflusst von Kooperationen mit Berufsmusikern setzt er Akzente und sendet ein kreatives Ausrufezeichen in die Welt!

    Hört und staunt!
    Marian

    Jimi Jules – Equinox

    Label: Zukunft Recordings
    Format: 12inch
    Country: Germany
    Released: Dezember 2016
    Genre: Electronic
    Style: Techno

     


    Platte der Woche #330

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    12/03/2017 · Martin Eberhardt · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Mit seinem im Herbst letzten Jahres erschienenen Debüt-Album Chambers hat Emanuele Porcinai den Bogen zwischen akustischer und synthetischer Musik beachtlich weit gespannt. Es ist gleichzeitig seine zweite Veröffentlichung auf Samuel Kerridges Label Contort. Anhand ausgewählter field recordings und einer Kombination aus eingespielten Gitarrenriffs, mutierten Celloklängen und anderen zum Teil selbst gebauten Streichinstrumenten kreiert der gebürtige Franzose in seinem Soloprojekt WSR einen Mix aus Ambient, Noise und industriellen Klangstrukturen. Drei Jahre hat er sich für die Produktion des Albums zeitgenommen und ist dafür nach Manchester, Florence und Berlin gereist. Die acht Tracks auf Chambers bewegen sich zwischen experimentellen Räumen, gebrochenen roughen Drumpatterns sowie einem ständigen Wechsel aus melancholischen und hypnotisch anmutenden Stimmungen. Wem das Ganze genauso gut gefällt wie mir, der kann sich WSR mit seinem Liveset am 5. Mai im Berliner Arena Club anhören.

    Einen angenehmen Sonntag euch,
    Martin.

    WSR ‎– Chambers
    Label: Contort ‎– CNTRT007
    Format: Vinyl, LP, Album, 180g
    Land: UK
    Veröffentlicht: 25 Nov 2016
    Genre: Electronic
    Stil: Industrial, Techno, Experimental


    Platte der Woche #329

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    05/03/2017 · Flo · Kategorie: Platte der Woche ·

    testify

    Moin!

    geil, endlich hat es jemand getan – eine Techno Version eines Rage against the machine songs. I love it. It´s great ;)

    Ach Java…, mit 15 Jahren stundenlang auf der Rückbank älterer Kumpels zu Rage abmoschen, das war schön und natürlich lange bevor ich Techno entdeckte. Trotzdem hat es meinen Musikgeschmack natürlich nachhaltig geprägt. In den Tracks, die ich auflege, suche ich immer nach einem Element das rockt, einen irgendwie erfasst und wegträgt – richtig gute Riffs halt. Tom Morello, der Gitarrist von Rage, ist der absolute Meister eingängiger, mitreißender Riffs. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ein Feuerwerk aus explosiven Riffs mich und fünftausend andere Verrückte gefühlt 3 Meter hoch hüpfen ließ. Meine wahrscheinlich beeindruckendste Konzert Erfahrung.

    Der gute Matija aus Zürich, u.a. Resident im berühmten Hive Club in Zürich, hat es nun getan. Zwar bedient er sich dabei nicht einem der ganz großen Hits und der Remix ist meiner Ansicht nach auch nicht die ganz große Prime Time Bombe geworden, zielt wahrscheinlich auch gar nicht darauf ab. Genau das, was ich besonders gut am Songwriting von Rage finde, wie oben beschrieben,  kommt in diesem Track nicht so richtig ans Licht, außer in der Mitte ca. ab Minute 3:40.  Aber der Sound ist cool und das roughe Protestgefühl wird gut transportiert. In jedem Fall ist dies ein schönes Beispiel für einen Transfer anspruchsvoller Gitarrenmusik auf den Technofloor.

    Viel Spaß beim Hören!

    Euer Florian Landers

    Testify – Matija RMX feat. Lee Mog

    Label: Hive
    Format: mp3
    Land: Switzerland
    Veröffentlicht: ??
    Genre: Electronic
    Stil: Techno, Cross Over

     


    Platte der Woche #328

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    26/02/2017 · honki · Kategorie: Platte der Woche ·

    Bildschirmfoto 2017-02-24 um 14.43.50

    Gut zehn Jahre ist es jetzt fast her, als das Tanz+Klangkombinat entstand und ich etwas später auch dazu stieß. Es war die große Zeit von Labels wie Border Community, Cocoon und eben auch Kompakt. Alle drei auch heute noch am Start, aber jedes Einzelne dieser drei Labels hatte seiner Zeit die eine oder andere Platte, die auch Jahre später noch immer so unvergessen gut klingen — ich erinnere nur zu gerne an A Break In The Clouds. Und so erschien vor ebenso knapp 10 Jahren auf dem Kompakt Sublabel “Speicher” von Olivier Raymond aka Oxia der Track Domino, auf der B-Seite unter der Release Nummer 34. Eine der Hymnen der damligen “Neotrance”-Ära, die einen so angenehm über den Dancefloor fliegen ließ, wie es nur wenige Nummern zuvor geschafft haben und auch heute noch schaffen. Wer die Nummer nicht kennen sollte, bitte erst einmal hier entlang. Zum großen Jubiläum dieses Werks hat Oxia drei seiner liebsten Interpreten und Remixer Franky & Sandrino, Matador und Robag Wruhme gebeten Domino ein frisches Gewand überzustülpen.

    Schon als ich las, dass Robag hierfür einen Remix beisteuern würde, war mir klar, dass es sich hierbei nicht einfach nur um simples Resampling handeln wird, sondern eine gefühlvolle Interpretation eines Werks, dass vermutlich auch ihm viel bedeutet. Er selbst schrieb dazu heute auch so passend auf Facebook:

    Wie so oft in der Vergangenheit nehme ich mir genau die Lieder vor, die schon so groß sind, dass es doppelt so schwer ist eine eigene Interpretation davon abzuliefern. Ich nahm das Angebot also an, und sagte zu mir selbst: wenn ich “Domino” remixen sollte, dann auf eine schlaue und musikalische Art. Nicht für jeden, der meine beiden Remixe hören wird, wird “Domino” sofort erkennbar sein. Es ist kein “Domino” für den “Megaknallmoment” im Club oder auf dem Festival, sondern steht eher für die sanften und liebevollen Momente auf den Tanzflächen.

    Letzten Endes ist es nicht nur ein Remix geworden, sondern gleich zwei an der Zahl und jeder für sich grundverschieden und doch tragen beide diese wunderbare Reminiszenz dieses Klassikers weiter mit der ganz eigenen Handschrift von Robag selbst. Und ich freue mich diesen Titel dieses Jahr vermutlich auf zahlreichen Veranstaltungen genießen zu können und ihn auch selbst zum Besten zu geben.

    Es grüßt zum Sonntag,
    euer Honki.

    Erschienen ist die Platte am 24. Februar 2017 auf dem, von Agoria gegründeten, Label “Sapiens”.

    Tracklist:

    01. Oxia – Domino (Original Rework Edit)
    02. Oxia – Domino (Original Rework)
    03. Oxia – Domino (Frankey & Sandrino Remix)
    04. Oxia – Domino (Matador Remix)
    05. Oxia – Domino (Robag Wruhme Lasika Remix)
    06. Oxia – Domino (Robag Wruhme Lasika Remix Edit)


    Platte der Woche #327

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    19/02/2017 · Zacharias · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche,Releases,Review,Thüringen ·

    No Accident in Paradise – KOLEKCJA

    Blank cassette tape box design mockup, isolated, clipping path.

    Alles schwebt! Auf Tape.

    Das Kollektiv „No Accident in Paradise“ hat Anfang des Jahres mit »KOLEKCJA« eine wunderbare Compilation von verstreuten Ambient-Stücken zusammengeschnürt und in eure Ohren gestreut.

    Es ist ein ganz eigener Kosmos, welchen die Drei da aus ihren Geräten zaubern. An jeder Ecke der Musikstücke blitzen kleine Wunder hervor, es fallen Klangflocken aus allen Himmelsrichtungen und man merkt wie viel Mühe sich hier gegeben wurde, nicht nur eine klangliche, sondern auch eine hohe emotionale und inhaltliche Dichte zu schaffen. An manchen Stellen ist das Alles beim ersten Hören gar nicht voll zu erfassen.

    Eine durch und durch interessante Sache und auch ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Musik nicht nach Schema „F“ und dem Ableton Baukastenprinzip entstehen sollte, wenn sie wirklich Tiefe erreichen will. Das Stück »ICE« ähnelt gar einer musikalischen Installation, einem fast schon erfühlbaren Gebilde aus Klängen.

    Eine absolut empfehlenswerte Zusammenstellung die auf stark limitierten 33 Tapes und digital bei Bandcamp zu bekommen ist.

    Stark beeindruckt,
    Zacharias

     

     
    No Accident In Paradise ‎– KOLEKCJA
    Label:
    Not On Label ‎– NAIPmc1
    Format: Cassette, EP, Limited Edition, Numbered, Stereo
    Land: Germany
    Veröffentlicht: 01 Jan 2017
    Genre: Electronic
    Stil: Ambient

     


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