• Platte der Woche #351

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    10/09/2017 · Vivian Koch · Kategorie: Platte der Woche ·

     

    Gavin Russom

    Hallo an alle musikinteressierten Menschen!

    Wie ihr eventuell schon mitbekommen habt, versuche ich mich immer beim Auswählen der Sonntagsplatte auf meine derzeitig persönliche Situation zu beziehen und dabei sowohl zwischenmenschliche Begegnungen, als auch Orte nicht außer Acht zu lassen.

    Da ich diesen Monat am Ende meiner USA Reise einige Tage in New York verbringen werde, fiel meine Entscheidung sofort auf eine EP von Gavin Rayna Russom. Als EBM – und Acid Liebhaberin bin ich damals simpel durch L.I.E.S., dem Label Lux Records aus Zürich und wiederum durch Death From Above, kurz DFA – auf der Suche nach coolem, dreckigen House – gleich mehrmals auf Russom’s Produktionen gestoßen. Sie ist nicht nur ausschließlich für ihre eigenen musikalischen Werke oder Kollaborationen u.a. in Gruppen wie LCD Soundsystem, Black Leotard Front oder The Crystal Ark bekannt, sondern arbeitete auch an audiovisuellen Projekten, wie Musikvideos und diversen Installationen.

    Wie auch immer – die “Body Minimalism” EP erschien auf dem belgischen Label Curle Recordings und ist mir eigentlich erstmals nur durch EP /- Tracknamen ins Auge gestochen. Komischerweise hat die A Seite und der für mich wohl am düstersten konnotierte Track “Punisher” den weichsten Klangverlauf der gesamten EP. Erst mit der B Seite wird’s durch “All Souls” allmählich durchtrieben, gespenstisch, verspult und absolut treibend. Die B2 fordert dann richtig und saugt förmlich Energie.

    Man möge sich kaum die Faszination mit dem dazugehörigen Gesichtsausdruck zu dem Zeitpunkt vorstellen, als ich wieder einmal an einer langen Discogs Nacht auf dieses Genre traf, welches für mich zu Beginn fast wie ein Mix aus Electro und Rock klang!?!

    mit den besten Grüßen aus Amerika,

    Vivian

    Gavin Russom ‎– Body Minimalism
    Label: Curle Recordings
    Format: Vinyl, 12″
    Land: Belgium, Gent
    Veröffentlicht: Sep 2015
    Genre: Electronic
    Stil: Techno, Acid, EBM


    New Mix by Martin Anacker & fevela

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    04/09/2017 · Martin Anacker · Kategorie: Allgemein ·

     

    Eigentlich wollte ich neulich am Strand einfach mal mit meinem Kumpel zusammen auflegen, da wir uns aktuell in einem Sound wiederfinden, der leider in meinen sonstigen Gigs für gewöhnlich viel zu wenig Raum findet. Und wie das nun mal so ist wenn man das erste mal zusammen auflegt, weiß man nie so genau was einen erwartet. Teilweise passiert es, dass man sich einfach nicht aufeinander einstimmen kann und manchmal läuft es eben wie am Schnürchen. Was sich letztlich allerdings aus unserem kleinen Experiment am Strand22 entwickelte, das hatten weder mein Kumpel Felix aka fevela, noch ich auch nur ansatzweise erwartet. Nach einer relativ kurzen Zeit des gegenseitigen Einstimmens, passte es plötzlich einfach. Dazu kam, dass die Leute an diesem Abend offensichtlich Bock hatten. Und schließlich entwickelte sich da etwas ganz Besonderes, wie ich es als DJ wirklich schon sehr sehr lange nicht mehr erlebt hatte. Deshalb noch mal ein ganz dickes Dankeschön an den Strand22 für den Raum, an alle Gäste für die tolle Stimmung und natürlich an Felix für die Verstärkung am Pult!

     

     


    Platte der Woche #350

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    03/09/2017 · Marian · Kategorie: Allgemein ·

    sevensol

    Liebe Freunde des Kombinats,
    der Herbst beginnt die Blätter zu färben und die Musik darf wieder melancholisch werden. Aus diesem Grund habe ich ein Stück aus Leipzig vom Label Kann Records gewählt. Produziert wurde die EP, How Not To Loose Things, von Sevensol & Bender. Es ist die dritte Platte des Leipziger Duos auf dem Label. Das Stück “Captain Trollig” bedient sich einer klaren und fokussierten Linie mit einem sehr gut kombinierten Vocal. Die Platte begleitet mich schon seit fünf Jahren. Regelmäßig versteckt sie sich in meinem Plattenkoffer, wie auch letzte Woche bei einem B2B mit einem Freund in Berlin.

    viel Hörvergnügen!
    Marian

    Sevensol & Bender – How Not To Loose Things EP

    Label: Kann Records
    Format: 12inch
    Country: Germany
    Released: September 2012
    Genre: Electronic
    Style: Techno

     


    Platte der Woche # 349

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    27/08/2017 · Flo · Kategorie: Platte der Woche ·

    R&K

     

    Hallo zusammen,

    schon wieder lande ich bei einem Track der auf Kater Mukke erschienen ist. Was soll man machen, ist anscheinend irgendwie der Sound der Gegenwart – für meinen Geschmack jedenfalls.

    Ausserdem ist hier im Julie gerade das Debütalbum des Frankfurter Künstlers Rey & Kjavik erschienen, einigen eventuell bekannt durch seinen Hit “Baba City“. Auf dem Album klingt unter anderem der Track Vimalaa, den Ihr hier zu hören bekommt, eindrucksvoll nach.

    Was mich besonders fasziniert, ist der pumpende Beat und die elegant abgestimmte Instrumentalisierung. Dazu gesellt sich ein den Track prägendes, orientalisch anmutendes Frauen Vocal. Die Kombination dieser Elemente und der treibende Aufbau des Tracks nehmen einen mit auf die Reise…

    Viel Spaß beim Hören!

    Euer Florian Landers

    Rey & Kjavik ‎– Vimalaa
    Label: Kater Mukke
    Format: Vinyl, 12″
    Land: Germany
    Veröffentlicht: Jul 2017
    Genre: Electronic
    Stil: Downtempo, Tech House, Minimal


    Platte der Woche #348

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    20/08/2017 · honki · Kategorie: Platte der Woche ·

    Ich glaube, die wenigsten von uns haben schon einmal bewusst einen Berg erklommen. Ich meine damit nicht das gerade in Thüringen so beliebte Wandern, bei dem man irgendwann mal auf einem Hügel steht, der sich Berg nennt, sondern das mühseelige Erklimmen eines hochalpinen Riesen. Eine gewaltige Anstrengung für Körper und Geist, die Natur zu überwinden, der Kälte, dem Wind und dem Berg an sich zu trotzen und erst nach einigen Tagen auf dem Gipfel zu stehen mit dem alles belohnendem Blick über die zurückgelegten Pfade. Es muss ein wahrlich erhabener Moment sein, dieses Gefühl etwas aus eigener Leistung heraus erschaffen zu haben.

    Sehr ähnlich muss es da wohl auch dem noch recht jungen Weimarer Label MIND EVEREST gegangen sein, die Anfang letzten Jahres ihr Debut mit ZINE und seiner ›M – E‹ betitelten EP feiern durften, sozusagen die Erklimmung ihres ersten Riesen und sich so ganz selbstbewusst und mit Blick nach oben, neben die Weimarer Weltprominenz GIEGLING stellten. Und so wie es den meisten Bergsteigern geht, so suchten auch die Everest Jungs nach neuen Herausforderungen und präsentierten letzten Monat ihre zweite Auskopplung von LOWSHORE namens ›Steda‹.

    Fast schon exemplarisch für den Label-Namen stehend, erscheint diese Platte, wie der Aufstieg zu ungeahnten Höhen. Die vier Titel der EP arbeiten sich dabei langsam und stetig in feinster Deep-House bis Dubtechno Manier weiter nach oben, immer wieder aufgelockert durch Ruhephasen, die in lockeren Zwischenspielen auch eine Prise Jazz oder Funk einfließen lassen. Den jeweiligen Gipfel kann sich der Zuhörer dabei gerne selbst setzen, das Tempo und Intensität steigern und sich selbst dabei entdecken irgendwann auf dem geistigen Gipfel dieser Platten anzukommen — dem Mind Everest.

    In diesem Sinne, ich bereite mich schon mal für den nächsten Aufstieg vor und kann allen von euch diese Platte nur wärmstens ans Herz legen.

    Es grüßt,
    euer Honki.

    Lowshore ‎– Steda
    Facebook / Soundcloud
    Label: Mind Everest ‎– MIND2
    Format: Vinyl, 12″
    Land: Germany
    Veröffentlicht: Jul 2017
    Genre: Electronic
    Stil: House


    Platte der Woche #347

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    06/08/2017 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·

    Ziemlich genau drei Jahre nach Ihrem letzten gemeinsamen Projekt haben sich John Talabot und Axel Boman im März diesen Jahres endlich wieder zusammengefunden. Von einem Nachfolger ihres Hits Sideral zu sprechen, wäre in diesem Zusammenhang sogar fast noch eine Untertreibung. Diesmal gab es, quasi als Entschädigung für die lange Wartezeit, gleich einen amtlichen Longplayer auf dem Label R&S Records. Herausheben möchte ich ganz besonders das Stück Looser’s Hymn. Eine Nummer zum träumen, schweben, fliegen und sich verlieben. Über acht Minuten haben die Beiden dem Track gewidmet und es geschafft, dass nicht auch nur eine einzige davon zu irgendeinem Zeitpunkt langweilig sein könnte. Bei so großartiger Arbeit werden wir hoffentlich auf das nächste Release nicht noch einmal drei Jahre warten müssen!

    Einen schönen Sonntag an alle!
    euer Martin Anacker

     

    Talaboman ‎– The Night Land

    Genre: Electronic
    Stil: Deep House, Leftfield
    Jahr: 2017

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