• Platte der Woche #345

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    04/07/2017 · Vivian Koch · Kategorie: Berlin,Platte der Woche ·

     

    Robert Leiner

    Hallo ihr Lieben,

    letzes Wochenende hatte ich super viel Zeit, um endlich mal wieder meine übliche Discogs-Recherche in Bezug auf alte Pioniere unserer Musikszene zu betreiben. Diesmal stand auf meiner Hausaufgabenliste als zuletzt hinzugefügte Notiz an mich selbst:

    “Robert Leiner – holy crap! nochmal alles durchschauen!!!”

    Daraufhin durchforstete ich alle Produktionen von dem schwedischen Produzenten. Neben seinen wohl bekanntesten Pseudonymen “Andromatic”, “Source” und “Spirit (6)”, veröffentlichte er bereits in den 90ern Trance und Techno unter weiteren Decknamen. Der Titel der Platte, welche ich hier vorstelle, wird perfekt durch die Stimmung seiner Ambientstücke verkörpert, die einen förmlich in den Schlaf und somit zum Träumen lenken. Gerade zur momentanen Festivalzeit sollte diese Art von sphärischer und auch irgendwie trippy Musik definitiv auf diversen Ambient Floors ihren Platz finden, um Menschen gerade in freier Natur bei Tagträumen zu begleiten.

    Es lohnt sich absolut durch seine Discographie zu schauen, denn einige Prachtstücke kann man noch für wenig Geld ergattern. ;)

    Robert Leiner – Dream or Reality
    Label: Apollo
    Format: Vinyl
    Country: Belgium
    Release Date:1994
    Genre: Electronic
    Style: Ambient


    Platte der Woche #335

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    17/04/2017 · Vivian Koch · Kategorie: Berlin,Platte der Woche ·

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    Aus Anlass unserer Feiertage möchte ich euch einen Künstler vorstellen, der seit kurzer Zeit musikalisch im wahrsten Sinne des Wortes wiederauferstanden ist. Um genau zu sein, mit seiner im Februar auf Omnidisc erschienenen EP “The Man”.

    Ich mag hierbei keine musikalische Rezension niederschreiben, sondern einfach nur auf den in Berlin lebenden Produzenten “Shokh” aufmerksam machen, von welchem wir in den nächsten Monaten Einiges zu hören bekommen.

    Übrigens kann ich das Label “Omnidisc”, welches mit der Kombination aus Dark Disco, über Electro und House, bis hin zu Techno verschiedene Genres vereint, nur wärmstens empfehlen. AUSRUFEZEICHEN

     

    Shokh ‎– The Man
    Label: Omnidisc ‎
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM, EP
    Land: USA (Miami)
    Veröffentlicht: 24 Feb 2017
    Genre: Electronic
    Stil: Electro, Wave, Techno

     


    Platte der Woche #307

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    02/10/2016 · Vivian Koch · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

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    Mittlerweile wieder in meinem Zimmer voller Chaos aus Klamotten, Büchern, Platten und Kabeln zu sitzen, lässt mich tatsächlich etwas Wehmut verspüren. Nicht unbedingt dem Zustand meines kleinen Reiches geschuldet, sondern eher der Realisierung des sich langsam verabschiedenden Sommers. Eingehüllt im Strickpulli und in Gedanken vertieft an diese wunderbaren Sommermonate in Spanien, verliere ich mich zugleich im Rumwühlen zwischen allen Plattenstapeln, die ich mir tatsächlich als Ziel gesetzt habe, neu zu sortieren. Genau, du hast richtig gelesen.

    Aaaaaaber, da sind sie wieder – meine geliebten Classics vom Electro Meister himself. The Egyptian Lover. Arrrr. Jesus!! Passt gerade perfekt zu meiner Stimmung, um alles noch einmal für mich binnen Minuten aufleben lassen zu können. Ich muss unbedingt “Dial A Freak” hören. Im Jahre 1983 wurde diese Nummer auf dem Label “Freak Beat Records” released, welches gerade in den 80ern echt coolen, so richtig coolen, also richtig richtig coolen electro verkörperte und später dann zu “Egyptian Empire Records” wurde. Trotz der am Beginn ranschleichenden, housigen Chords wirkt die Nummer durch ihren puren Hip Hop-Electro Charakter und für mich absolut amüsanten Rap so unheimlich trocken. Hier produzierte Greg Broussard unter dem Pseudonym “Uncle Jamms Army Dudes” mit seinen West Coast Dudes aus L.A. zusammen, was die Leichtigkeit der eingespielten Synths und den sommerlichen Flair erklären sollte. Absolut typische Merkmale eines Egyptian Lover Tracks erkennt man auch hier wieder durch den Sprechgesang über den Meister selbst ;) Durch’s Zimmer tanzend und frei von jeglichem Stress, lasse ich mich auf das Fließen der Nummer ein.

    Im Leben kreuzen Dir öfter Platten den Weg, die für manche Etappen deines persönlichen Werdegangs für dich produziert zu scheinen wurden, selbst wenn diese Euphorie derer auch nur eine Woche anhält. Wichtig ist doch nur, dass man von einem Fluss in den Nächsten schwimmt und bei der darauffolgenden Etappe wiederholt das Vergnügen mit einer neuen Platte bekommt, die in diesem einen Moment die Welt bedeutet.

    Also, wähle einen Freak.

    V

    Uncle Jamms Army – Dial A Freak

    Label: Freak Beat Records
    Format: Vinyl 12″, Single, 45 RPM
    Country: USA
    Released: 1983
    Genre: Electronic, Hip Hop
    Style: Electro

     

     


    Platte der Woche #306

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    25/09/2016 · Flo · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

    bakerman

    Moin Leute,

    so das muss jetzt mal sein :)  Bakerman … is baking bread…

    Meine absolute Lieblings Oberquatsch Songzeile. Der Track läuft bei mir mal wieder auf Dauerrepeat, beim Autofahren, beim Arbeiten, beim Chilln und auch immer wieder gern beim Feiern. Er passt einfach immer: in der Afterhour, genau so wie beim Aufwärmen oder mitten in der Primetime zum einfach mal verschnaufen und für die Gudelaune.

    Die Dänische Synth Pop Band Laidback, die übrigens einige Jahre zuvor mit Sunshine Reggae ihren ersten großen Hit hatten, veröffentlichte Bakerman 1989. Der zeitlose Beat, gepaart mit der eingängigen Melodie und dem sehr schönen und gleichzeitig inhaltlich völlig sinnbefreiten Gesang ist seither einfach ein unwiderstehlicher Dauerbrenner.

    Unten findet ihr übrigens das Original, aber natürlich gibt es auch diverse “housige” Remixe, z.B. von SoulClap hier.

    Viel Spass damit und einen sonnigen Sonntag!

    Euer Florian Landers

    Laidback – Bakerman
    Label: Ariola
    Format: Vinyl 7″, Single, 45 RPM
    Country: Europe
    Released: 1989
    Genre: Electronic
    Style: Synth-Pop

     

     


    Platte der Woche #280

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    06/03/2016 · Vivian Koch · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

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    Ich möchte euch in eine unendliche Weite führen, die sich am Besten dazu gestaltet, die grauen Momente des Daseins zu untermalen, zu hinterfragen und zu verstehen.
    Alleine die weichen, sogar meinem Empfinden nach, romantischen Cover der Platten auf dem schwedischen Label “Northern Electronics” (Stockholm) verführen mich schon direkt zum Kauf. Gegründet wurde dieses Label von Abdulla Rashim, der in den letzten Jahren mit seinen Produktionen bei sämtlichen Dub, Ambient und Industrial Techno Nerds für Aufmerksamkeit sorgte. Neben ihm veröffentlichen weitere sehr einflussreiche Acts wie Acronym, Korridor, Varg, D.Å.R.F.D.H.S, Född Död usw. ihre grandiosen Stücke.

    Jonas Rönnberg – Gründer des Sublabels “Blodörn”, welcher allein bei den letzten drei genannten Projekten seiner Kreativität andere Namen verleiht, produzierte nun erstmals mit SARS als “Född Död” ein Debütalbum (übersetzt: Dead Born, Tot geboren – mit der Kürze des Lebens zu verstehen) mit sechs bezaubernden, New Wave geprägten Tracks. Die beiden arbeiten im Ambientstil mit total suggestiven und dramatischen Drone Synth Melodien, ihrem weiblichen Vocal und einer absolut greifbaren, hoffnungsvollen Stimmung. Gewöhnlich verbinden und verarbeiten Wir mit Liedern Geschehenes, Jetziges oder auch Wünsche, Träume. Man spürt bei bestimmten Tracks immer und immer wieder dasselbe Gefühl, dieselben Szenen. Diese Platte hat mir nun über Monate ein völlig anderes Empfinden vermittelt.
    Ich höre Sie in gewissen Abständen, mal in guten Momenten, mal in Schlechten. Doch das Gefühl dabei, die Bilder, die Sehnsüchte nach Dingen, Menschen, Liebe, Freiheit, der Reflektion von Vergangenem und dem Verstehen von Allem ist nach jedem Hören wie verzaubert – anders.

    It’s perfection.

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    Född Död ‎– Studie I Närhet, Längtan Och Besvikels

    Label: Northern Electronics
    Format: Vinyl, 12″, LP, 33 RPM
    Country: Sweden
    Released: 23.02.2015
    Genre: Electronic
    Style: New Wave, Dark Wave, Ambient

     

     

     

     


    Platte der Woche #266

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    29/11/2015 · Michael Schönmoser · Kategorie: Berlin,Platte der Woche ·

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    Zefzeed ist ein Rumäne aus Timisoara und hat gerade auf Will Herman´s Baumbaum Label die großartige EP BBG001 veröffentlicht. Bekannt geworden ist er bereits durch Releases auf ALL INN und Body Parts. Er verbaut in den Tracks viele Details und wunderschöne Elemente. Man braucht zum Anhören allerdings eine gute Amp, wegen der vielen Pans. Reimt sich vielleicht, wenn man beide Augen zudrückt, ist aber nicht gut – zumindest, wenn man immer noch keine hat. Eine große Box reicht also leider nicht. Zum Glück war ich diese Woche in Friedrichshain mit Argo unterwegs und habe eine ältere, französische Amp auf einem Fenstersims gefunden. Nur nach Hause hat sie es noch nicht geschafft, denn gute Amps sind vor Allem schwer. Toll ist auf der Platte insbesondere die B-Seite mit Control Yourself. Der Track ist einfach super! Der anschließende Remix davon ist von Cristi Cons, der bekanntlich weiß, was er macht. Er will damit seinen Kumpel Adrian Andrei aka. Zefzeed supporten. Das will ich auch und so sitze ich bei Will vor einer RYTM und einer MP10 auf dem Parkettboden, rauche einen Kopf und baue Vorurteile ab: Minimal ist halt ganz einfach nicht scheiße. Damit macht man es sich nur viel zu einfach. Wer hat denn gesagt, dass man immer gleich in die Luft gehen muss. Fliegen kann man auch auf dem Boden. Das Artwork der Platte vom großen Bruder Tom Herman von Ram Schakl ist ebenfalls der Wahnsinn! Den Release gibt es nur auf Vinyl und es ist auch die erste Vinyl, die auf Baumbaum erscheint. Man braucht für den optimalen Genuss also auch noch einen Plattenspieler. Wer sich jetzt noch angesprochen fühlt, sollte sich schnell ein Exemplar sichern, bei einer Auflage von erst einmal 500.

    Michael Schönmoser

    Label: Baumbaum Label
    Format: Vinyl, 12″
    Country: Germany
    Released: 2015
    Genre: Electronic
    Style: Minimal


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