• Platte der Woche #361

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    26/11/2017 · Baba Sikander · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    ĂVEM – Nuages EP

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    Mein letzter Beitrag zu dieser sehr inspirierenden PDW-Reihe stammt vom Wiener Downtempo-Label Heimlich Musik (Link), welches bislang vor allem mit zwei vielgehörten Compilations aufgefallen ist, die nicht nur einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern auch eine hohe Messlatte vorgelegt haben.

    Deren neuester Release ist eine wunderschöne EP des Baselers Ăvem. Meine Aufmerksamkeit bekam diese EP zunächst wegen der daran beteiligten Remixer, die ich häufiger in meinen Sets spiele. Oberst & Buchner, Dandara, Bernstein und Arutani haben hier mit ihren individuellen Statements die Hintergründe der beiden Originalgeschichten jeweils verschieden ausgeleuchtet und einen leicht anderen Fokus gesetzt, was im Ergebnis zu diesem sehr konsistenten und tiefenlässigen Werk führt.

    Der Titeltrack „Nuages“ baut sich um ein wundervoll tragendes tiefes Pad herum auf und scheint aus der Ferne herangetragenen Stimmfetzen folgen zu wollen. Er schiebt sich dabei wie eine mächtige Wolke lässig über allerlei melancholische Reflexionen hinweg unaufhaltsam und hoffnungsvoll immer weiter. Oberst & Buchner haben mit ihrem Remix die Mächtigkeit noch ein wenig unterstrichen und die Wolke bei passender Gelegenheit einfach abregnen lassen. Dandara ist den anderen Weg gegangen, hat sich von der Schwere und Mächtigkeit des Basspads gelöst und dabei die Lässigkeit des Originals betont.

    Das zweite Original namens „Nyx“ erzählt mir eine Geschichte vom vergeblichen Ertrinken, vom ständigen Absinken und Auftauchen, vom schwerelosen Weitermachen. Ein schwerer Subbass zieht mich in die blubbernde, einlullende Tiefe runter, doch die beständigen Chords geben mir immer wieder Auftrieb, sei es auch nur, damit ich gleich wieder Absinken kann. Bernsteins Remix verfolgt dieses Prinzip ein klein wenig rabiater und lässt einen erstmal richtig absaufen, bevor er dann ein Delfinrudel zur Klärung der Situation vorbeischickt, womit die Story nach anfänglicher Holprigkeit ziemlich nach vorne geht. Bei Arutani bleibt es bewusst holprig und man bekommt den Eindruck als würde man nachts durch den dunklen Wald stolpern, während die Batterien der Taschenlampe langsam aber ohne Zweifel ihren Geist aufgeben. Und wie das nachts im Wald so ist, hört man allerlei komisches Getier im Unterholz. =^.^=

    Habt Freude und verlauft euch nicht!
    Euer Baba Sikander

    ĂVEM – Nuages EP

    Label: Heimlich Musik (HMLEP001)
    Format: digital
    Country: AU
    Release Date: 21.11.2017
    Genre: Electronic
    Style: Deephouse, Downtempo


    New Mix by Stue!

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    13/10/2017 · Martin Anacker · Kategorie: Allgemein ·

    StueStue is back! Unser seit langem stilles Mitglied haut einen raus. Und zwar bei den Kumpels aus Weimar von Kommode. Aber nicht mit Krawall und Geschrei, sondern ganz slow, groovig und gefühlvoll.  Zwischen gemütlichem house und disco streut er geschickt Rap und auch Klassiker. Sehr rundes gelungenes Set. Viel Spaß beim reinhören.

     


    Platte der Woche #354

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    01/10/2017 · Thomas · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

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    Heute zur nächsten Ausgabe der “Platte der Woche”, möchte ich euch bei den letzten schönen Spätsommertagen zu einem milden und entspannten Sound einladen. Dieser kommt von einem Künstler den ich schon länger musikalisch verfolge und sehr schätze – Christian Löffler. Im August 2017 veröffentlichte er ein Club- Mix- Album von seinem aktuellen Album “Mare” auf dem Label “Young Alaska”, wo unteranderem Künstler wie Avatisim, Yotto und Kris Davis die Remixe beisteuerten. Bei den vorgenannten Künstlern sollte bei einigen von euch die Lust zum reinhören gestiegen sein. Aus dem Album möchte ich euch den Track ” Lid im Yotto Remix” ans Herz legen. Der Sound ist zwar mit der Club fokussierteste auf dem Album aber mit seinem entspannten Groove immer noch so gediegen und voluminös, dass er dem Genre Deep House alle Ehre macht. Es ist wieder ein Track der bei “Niemand & Keiner” nicht wegzudenken wäre, wieder mal die Augen schließen und die Melodien auf sich wirken lassen.

    Viel Spaß dabei wünscht euch Thomas von Niemand & Keiner

    Christian Löffler ‎– Mare (Club Mixes)
    Label: Young Alaska ‎– YA07
    Format: 6 × File, MP3, 320 kbps
    Land: Germany
    Veröffentlicht: 24 Aug 2017
    Genre: Electronic
    Stil: Tech House, Deep House, Experimental


    New Mix by Martin Anacker & fevela

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    04/09/2017 · Martin Anacker · Kategorie: Allgemein ·

     

    Eigentlich wollte ich neulich am Strand einfach mal mit meinem Kumpel zusammen auflegen, da wir uns aktuell in einem Sound wiederfinden, der leider in meinen sonstigen Gigs für gewöhnlich viel zu wenig Raum findet. Und wie das nun mal so ist wenn man das erste mal zusammen auflegt, weiß man nie so genau was einen erwartet. Teilweise passiert es, dass man sich einfach nicht aufeinander einstimmen kann und manchmal läuft es eben wie am Schnürchen. Was sich letztlich allerdings aus unserem kleinen Experiment am Strand22 entwickelte, das hatten weder mein Kumpel Felix aka fevela, noch ich auch nur ansatzweise erwartet. Nach einer relativ kurzen Zeit des gegenseitigen Einstimmens, passte es plötzlich einfach. Dazu kam, dass die Leute an diesem Abend offensichtlich Bock hatten. Und schließlich entwickelte sich da etwas ganz Besonderes, wie ich es als DJ wirklich schon sehr sehr lange nicht mehr erlebt hatte. Deshalb noch mal ein ganz dickes Dankeschön an den Strand22 für den Raum, an alle Gäste für die tolle Stimmung und natürlich an Felix für die Verstärkung am Pult!

     

     


    Platte der Woche #350

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    03/09/2017 · Marian · Kategorie: Allgemein ·

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    Liebe Freunde des Kombinats,
    der Herbst beginnt die Blätter zu färben und die Musik darf wieder melancholisch werden. Aus diesem Grund habe ich ein Stück aus Leipzig vom Label Kann Records gewählt. Produziert wurde die EP, How Not To Loose Things, von Sevensol & Bender. Es ist die dritte Platte des Leipziger Duos auf dem Label. Das Stück “Captain Trollig” bedient sich einer klaren und fokussierten Linie mit einem sehr gut kombinierten Vocal. Die Platte begleitet mich schon seit fünf Jahren. Regelmäßig versteckt sie sich in meinem Plattenkoffer, wie auch letzte Woche bei einem B2B mit einem Freund in Berlin.

    viel Hörvergnügen!
    Marian

    Sevensol & Bender – How Not To Loose Things EP

    Label: Kann Records
    Format: 12inch
    Country: Germany
    Released: September 2012
    Genre: Electronic
    Style: Techno

     


    Platte der Woche #338

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    09/05/2017 · Zacharias · Kategorie: Allgemein,Musik,Platte der Woche,Releases ·

    Pacific Coliseum – Ocean City LP (Coastal Haze)

    PAC-COL-OCEAN-CITY

    Heute begeben wir uns auf einen kurzen musikalischen Ausflug ans Meer. Das Londoner Label Coastal Haze hat im April ein ganz herrlich verspieltes Album des Kanadiers Jamison Isaak veröffentlicht. Als Musiker firmiert er unter dem Synonym Pacific Coliseum und hat mit Ocean City eine warme, sommerlich durchflutete Platte geschrieben, die von der Soundästhetik her zwischen 70er-Jahre Porn-Music, 80er-Jahre Miami-Vice-Charme und 90er-Jahre Digital-Syntheziser-Sound pendelt. Das Ganze gibt es wie immer bei Coastal Haze nur auf Tape (hier). Digital natürlich auch, aber das hat ja nur halb so viel Stil. Also mal bitte die Gliedmaßen ausfahren und eine kleine Kopfreise gen Strand unternehmen.

    Cheers, Zacharias


    Pacific Coliseum ‎– Ocean City LP

    Label: Coastal Haze ‎– COASTAL005
    Format: Cassette, Album, LP
    Land: UK
    Veröffentlicht: 03 Apr 2017
    Genre: Electronic
    Stil: House, Downtempo, Ambient


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