• Platte der Woche #288

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    01/05/2016 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Das zweite Release des jungen jenaer Labels Solid Rotation steht ins Haus. Und was für eins. Mbecks Impenetrable EP hat alles zu bieten, was man sich von einer EP diesen Genres wünschen kann. Die A Seite überzeugt mit zehn Minuten minimalistischen House der Extraklasse. Die tiefe Kick Drum, gepaart mit einer hypnotischen Melodie und einer treibenden Baseline sind die tragenden Elemente dieser mysthischen Reise! Ein Stück zu 100 % nach meinem Gechmack. Zwei weitere Tracks auf der B-Seite komplettieren das gelungene Debut. Da darf man auf jeden Fall gespannt sein wie’s weiter geht!

    Einen schönen Sonntag wünscht euer Martin.

    Mbeck ‎– Impenetrable EP

    Label: Solid Rotation ‎– SOR002
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM, EP, 180 gram
    Country: Germany
    Released: May 2016
    Genre: Electronic
    Style: Minimal, House

    Platte der Woche #287

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    24/04/2016 · Isabella · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Wer mich kennt, der weiss, dass ich auch ein großer Acid – Freund bin… Gerade an diesem Sonntag besticht das Berghain wieder einmal mit einem Lifeset meines persönlich unangefochtenen Meisters dieses Genres, welcher im Jahr 2013 sein Werk Drone Logic auf den Markt warf. Die Rede ist von Daniel Avery. Kaum ein Album hat es bisher geschafft mich über so lange Zeit zu begeistern, wie das des jungen Briten. Mit den klassischen Acid Akzenten, elektronischer Experimentierfreude und geschickten Übergängen von Track zu Track schickt mich das Album auf einen absolut erstklassischen Trip mit viel Abwechslung in Beats und Sound.

    Als ich das Album durch Zufall kurz nach dem Release entdeckte, kannte Daniel Avery noch kaum Jemand. Schon damals prophezeite ich für mich, dass dies wohl eines der besten Alben 2013 werden würde. Es war auch so und schlagartig schien sich der schüchtern wirkende Brite zum Shootingstar der elektronischen Musikszene gemausert zu haben. Bald loben ihn viele namenhafte Musikmagazine als DEN Newcomer in der Londoner Clubszene und er wird Resident des weltberühmten Club Fabric.

    Nicht nur weil ich ihn immer mal wieder in meiner Playlist hoch und runter spiele, sondern weil er trotzdem vielerorts noch unbekannt ist,  ist “Drone Logic” von Daniel Avery meine Platte der Woche. Viel Spaß beim Hören, ich bin dann mal im Berghain…

    Eure Iza Minelli

     

    Daniel Avery – Drone Logic (Album)

     
    Label: Phantasy Sound
    Format: Vinyl, mp3, CD
    Land: England
    Veröffentlicht: Oct. 2013
    Genre: Electronic
    Stil: Acid, Acid-House, Techhouse, Dark Ambient
     

    Platte der Woche #286

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    17/04/2016 · Martin Eberhardt · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

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    Für die heutige Platte der Woche hab ich tief in meine Plattenkiste gegriffen und ein besonderes Stück Vinyl ausgewählt, dass ich nur sehr selten spiele, damit es seinen reizenden Charme behält. Man muss schon etwas genauer hinschauen, um zu sehen wer dahinter steckt. Ein einfacher gelber Labelsticker prägt die A-Seite, die B-Seite schmückt ein Blauer. Das war´s auch schon. Keine Informationen über den Produzenten, die Tracknamen oder das Label, auch auf dem Cover nicht.
    Nach einer genaueren Discogs Recherche der Gravuren aus der Auslaufrille stößt man auf den holländischen Produzenten Aroy Dee und den Italiener Marco Antonio Spaventi. Erschienen ist die EP auf dem No ‘Label’ Sublabel von Rush Hour. Die Remixe von Design A Wave´s Track “Weird F” basieren beide auf dem verträumten Thema des Originals. Auf der A-Seite entwickelt sich daraus ein melancholischer Housetrack, der zum abschalten und runterkommen einlädt. Auf der B-Seite hingegen geht es etwas rougher und basslastiger zu, dennoch wird der warme und flächige Sound des Original Tracks immer wieder aufgegriffen und gekonnt arrangiert.

    Welche Version man lieber mag, kann nun jeder selbst entscheiden. In diesem Sinne, einen schönen Sonntag noch!

    Euer Ebi!

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    Label: No ‘Label’ ‎– RHD-#####1
    Format: Vinyl, 12″, Limited Edition
    Land: Netherlands
    Veröffentlicht: Jan 2014
    Genre: Electronic
    Stil: Techno, House


    Platte der Woche #285

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    10/04/2016 · Flo · Kategorie: Allgemein,Musik,Platte der Woche ·

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    Hello Boys and Girls,

    Achtung hier kommt tighter shit! Also bitte den Bass schön reindrehen und auf fette Beats einstellen.

    Also im Ernst, diese Musik lebt nicht von Melodien oder schönen Vocals, sondern von düsteren, knackigen Underground Beats und Sounds.

    Ich stelle mir vor, dass ich es mir auf einem Festival in den frühen Morgenstunden vor einer 3 Meter hohen Bassbox gemütlich mache, die Technoschnute aufsetze und der Meute beim abgehen zusehe, während ich lässig mit dem Kopf nicke. Düster, böse und richtig geil – das geht wohl mit dem Teufel zu.

    Dabei ist Sven Dohse nicht nur einer der obersten Berliner Technoveteranen, sondern auch noch ein richtig netter, angenehmer Typ. Wo kommen nur diese Evil Vibrations her?

    Erschienen ist das dicke Brett auf Katermukke. Zwar hat Herr Dohse auch sein eigenes Label Prestige weltweit, aber dem Dunstkreis um die ehemalige Bar25, wo er der Legende nach übrigens die allererste Platte überhaupt aufgelegt hat, ist er bis heute treu geblieben.

    Viel Spaß damit!

    Euer Florian Landers.

    Sven Dohse ‎– For Real (Original Mix)
    Label: Katermukke – katermukke 90
    Format: mp3
    Land: Deutschland
    Veröffentlicht: 25 February 2015
    Genre: Electronic
    Stil: Techno


    Platte der Woche #284

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    03/04/2016 · honki · Kategorie: Platte der Woche ·

    Es gibt nicht viele Tracks für mich, die in so unmittelbarer Zeit klarmachen was die nächsten Minuten passieren wird. Jener unzubändigende Sog einer rollend halligen Kickdrum, dazu einer dröhnenden Sirene und die sich hypnotisch steigernden HiHats. Ein Intro, das sich knappe zwei Minuten zieht bis zum erlösend daherkommenden Vocal »Somebody give the lord a Handclap«1 und dann mit eben jener Handclap auf der Zwei, das klassischste aller Ravegewänder überstülpt, das damals wie auch heute noch mehr als funktioniert und zur richtigen Zeit eingesetzt Menschen um den Verstand bringen kann. Rave Strikes Back würde man dazu heute vermutlich sagen.

    Meng Syndicates »Sonar System« aus dem Jahr 1991 erscheint wie eine Utopie im Raumzeitgefüge des Techno. Klanglich fest verankert in den frühen 90ern und jenem »Hithouse«-Sound, des belgischem Eurotechno, verbunden, zeigt er auch heute noch woraus diese Grundrezeptur des Rave zu bestehen scheint. Es ist dieses rohe, rotzige, »Einfach mal Machen« was diesem Track anzuhängen scheint. Keine hohe Konzeptarbeit, sondern ein Stück das sich tief in die hinterste Grube des Magen kleben und Körper, wie auch Geist einfach nur gut durchkneten möchte.

    In diesem Sinne, ich lass mich dann noch etwas weiter massieren.
    Es grüßt,

    Euer Honki.

    Meng Syndicate ‎– Artificial Fantasy / Carpediem
    Label: Hithouse Records ‎– HIT 6.007
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM
    Land: Belgium
    Veröffentlicht: 1991
    Genre: Electronic
    Stil: Techno

    1 Ein Zitat von Sean Connery aus “Jagd auf roter Oktober”


    Platte der Woche #283

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    27/03/2016 · Philipp · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

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    Vom gebürtigen Polen Kacper Garbarcz, besser bekannt als Gathaspar, erschien im Juli 2015 die Gathsoland EP, benannt nach dem fiktiven Herkunftsland des Künstlers. Ihre musikalische Heimat fand sie auf dem ebenso 2015 gegründeten Label made of CONCRETE. Das Einleitungstück, nachdem die EP benannt wurde, fordert anfangs mit einem langen Vocal die Geduld des Zuhörers und belohnt ihn dann mit einer überwältigenden Kick-Drum die schließlich über ihn herein bricht. Den kompletten Track mit Video findet ihr hier.

    Der studierte Sportlehrer fand nach einigen Umwegen zur Musik. Kurzzeitig als Dj, dann aber als live Artist wirkend, sucht er sich seine Klänge aus ganz unterschiedlichen Quellen und modifiziert sie sehr stark bis er damit etwas ganz Eigenes erschafft. Bei seinen Live-Sets nimmt er sich einzelne Parts wie Melodien und Stimmen aus seinen Tracks und setzt diese in frischer Kombination ad hoc zusammen.
    Es lohnt sich Gathaspar im Blick zu behalten.

    findige Grüße
    Philipp

    Gathaspar ‎– Gathsoland EP

    Label: Made Of Concrete ‎– MOC003
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM, 45 RPM, EP
    Country: Germany
    Released: 06 Jul 2015
    Genre: Electronic
    Style: Techno, Experimental

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