• Platte der Woche #224

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    25/01/2015 · clemens · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Hihats rasseln durch die Szenerie, während sich von unten langsam eine alles einnehmende Fläche den Weg an die Oberfläche bahnt. Eine Reise kündigt sich an: Trommeln und Percussions von weit her lassen die Spannung steigen, die Luft scheint zu flirren. Da endlich – die erlösende Kick. Und los gehts!

    “No More Philosophy” – Schluss mit dem Philosophieren, dem ständigen Abwägen, dem Hin und Her. Zeit zum Träumen und Fliegen! Einnehmend, mitreissend und entfesselnd ist das bereits 2013 enstandene gemeinsame Abenteuer der Spanier Uner und Audiofly allemal. Und auch was sonst so aus deren Rechnern entspringt, sollte man sich mal anhören. Mit Releases auf Diynamic, Cadenza und Visionquest ist Uner, der mit bürgerlichen Namen als Manuel García Guerra bekannt ist, in den letzten Jahren auf der internationalen Bildfläche erschienen und hat dabei so einiges richtig gemacht. Hör auf jeden Fall auch mal in sein “Retrospection” rein. Die beiden Jungs von Audiofly gehören dagegen schon fast zum alten Eisen – immerhin releasen Anthony Middleton und Luca Saporito bereits seit 10 Jahren und können auf mittlerweile mehr als 30 EPs und ein Album zurück blicken. Herausgekommen ist das gute Stück auf nicht dem nicht minder renommierten Label Souvenir, der Heimat von Tiefschwarz.

    Doch genug der Worte – Kopfhörer auf und dem Eskapismus frönen.

    Genießt euren Sonntag und startet gut in die Woche.

    Clemens von Niemand & Keiner

     

    Uner, Audiofly  -   No More Philosophy (Original Mix)

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    Various ‎– In The City #3 – Part 3
    Label: Souvenir ‎– Souvenir #56
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM
    Country: Germany
    Released: 18 May 2013
    Genre: Electronic
    Style: Tech House

     


    Platte der Woche #223

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    18/01/2015 · Thomas · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    Christian Löffler - Young Alaska

    Heute zur nächsten Ausgabe der “Platte der Woche”, möchte ich euch nach den letzten stürmischen Tagen doch einen eher milden und entspannteren Sound vorstellen. Dieser kommt von einem Künstler, den ich schon länger musikalisch verfolge und ihn sehr schätze – Christian Löffler. Im April 2014 veröffentlichte er sein aktuelles Album “Young Alaska” auf dem Label “Ki Records”, wo er auch selbst als Co-Founder agiert. Aus dem benannten Album möchte ich euch den Track “Beirut” ans Herz legen. Der Sound ist zwar der Club fokussierteste auf dem Album aber mit seinem entspannten Grooves immer noch so gediegen und voluminös, dass er dem Genre Deep House alle Ehre macht. Es ist wieder ein Track der bei uns – “Niemand & Keiner” nicht wegzudenken wäre, es ist wieder mal die Augen schließen und die Melodien auf sich wirken lassen.

    Viel Spaß dabei wünscht Thomas von Niemand & Keiner

    Christian Löffler ‎– Young Alaska
    Label: Ki Records
    Format: CD, EP
    Released: 17 Apr 2014
    Format: Vinyl, 12″, EP
    Vinyl, 7″, Single
    Released: 09 May 2014
    Country: Germany
    Genre: Electronic
    Style: Deep House, Ambient


    Platte der Woche #222

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    11/01/2015 · Zacharias · Kategorie: Musik,Platte der Woche,Releases ·

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    Hach ja, was gibt es denn belebenderes, als eine entschleunigende Portion Dubtechno am Sonntag!

    Und damit ein würziges “Hallo” zur 222ten Ausgabe der Platte der Woche beim Tanz+Klangkombinat. Erwählt habe ich heute eine nicht mehr ganz frische, aber dafür umso zeitlosere Schallplatte aus dem Hause Ornaments. Der Künstler sollte jedem Freund des dubbigen Delays und der vertrackten Technogediegenheit ein Begriff sein: es handelt sich um den gebürtigen Thüringer Marko Fürstenberg.

    Eben welcher veröffentlichte im letzten sein Herbst sein zweites Album mit dem Titel »Ghosts from the Past«. Nachdem ich sein Debüt »Gesamtlaufzeit« (damals auf dem Netlabel Thinner erschienen) gefühlte 6.573 mal am Stück durchgehört habe, musste man doch wirklich ganze elf Jahre auf einen Albumnachfolger warten. Aber was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Die Räume welche Fürstenberg mit seiner Musik auftut, die Balance zwischen der Verkopftheit und der Stringenz des Maschinensound und der organischen Struktur sind einfach Klasse. Und was dem Iltis hier noch den Hut aufsetzt: man kann das Album komplett kostenfrei streamen (und danach bitte auch direkt kaufen).

    Genießt den Flug und eure Woche!

    Zacharias aka. Simon Sunset

    Marko Fürstenberg ‎– Ghosts From The Past

    Genre: Electronic
    Style: Dub Techno, Techno, Ambient, Downtempo
    Year: 2014
    Label: Ornaments
    Katalog: ORN032


    Platte der Woche #221

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    28/12/2014 · Julia Meusel · Kategorie: Platte der Woche ·

    Fatima Yamaha - What's A Girl To Do

    Zugegeben: Ich bin nicht vom Fach. Wenn befreundete DJs über Hi-Hats und Snares fachsimpeln kann ich nur sagen „Das gefällt mir.“ oder „Das gefällt mir nicht.“ Und manchmal gelingt mir auf Anhieb gar kein klares Urteil. Was ich aber schon oft festgestellt habe: Ich kann mich für richtig tief gehende, unterschwellig grollende Bässe begeistern, die einen beim Zuhören völlig vereinnahmen. Zum Glück bin ich gerade aber in einer poppigen Phase. Ich habe im Moment Lust auf oberflächlichere Klänge und genau da kommt „What’s A Girl To Do“ von Fatima Yamaha ins Spiel.

    Über Fatima Yamaha selbst findet man kaum etwas. Jedenfalls nicht unter diesem Namen. Versucht man es allerdings mit seinem (vermutlich richtigen?!) Namen Bas Bron stößt man plötzlich auf eine ganze Ansammlung von Projekten und Erfolgen des niederländischen Produzenten. Seinen größten Hit „You’ve got my love“, den er wiederum unter dem Pseudonym „Bastian“ veröffentlichte, hat man irgendwie schon einmal gehört und sein aktuelles Hip-Hop/Electro Projekt mit dem unaussprechlichen Namen „De Jeugd van Tegenwoordig“ finde ich schon seit einer Weile zwar völlig abgefahren aber auch richtig gut. Doch zurück zu Fatima Yamaha und „What’s A Girl To Do“:

    Das Grundgerüst des Liedes ist genau nach meinem Geschmack. Ich fühle mich davon direkt animiert, mich zu bewegen. Dann setzt jedoch diese eindringliche, tanzende Melodie ein, die – losgelöst von diesem Grundgerüst – vor sich hin hüpft und mich verunsichert. Ist mir das dann vielleicht doch zu leichtfüßig? Vielleicht. Aber es bleibt verdammt lange im Ohr und nistet sich richtig ein. Das ist wohl auch der Grund, aus dem viele Freunde ähnlich reagieren, wenn ich ihnen den Track zeige: „Den kenn ich doch!“ Ja, den vergisst man wohl auch nicht so schnell wieder…Allerdings hatte man auch 10 Jahre die Möglichkeit, dem Schmuckstück über den Weg zu laufen, denn released wurde es 2004. Dafür hat es sich in all den Jahren aber ganz schön versteckt und kommt erst jetzt so langsam in den Radar der Szene. Aber besser später als nie!

    Mittlerweile habe ich das gute Stück jedenfalls ziemlich gern. Deshalb hier ein kleiner Appell: Ich will „What’s A Girl To Do“ gern in einer Club-Atmosphäre hören! Los, tut mir den Gefallen! Ich eigne mir dafür auch bis zum nächsten Beitrag noch ein paar schlau klingende Fachbegriffe an!

    Auf bald. Julia

    Fatima Yamaha – What’s A Girl To Do

    Release: A Girl Between Two Worlds EP
    Label: D1 Recordings ‎– DONE031
    Format: Viny, 12″, EP
    Country: Ireland
    Released: Dec 2004
    Genre: Electronic
    Style: House, Electro


    Platte der Woche #220

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    21/12/2014 · Benno · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Andreas Buchner und Sebastian Oberst hat es, im Gegensatz zu so vielen, nicht nach Berlin verschlagen um Ihrem elektronischen Treiben mehr Raum zu verleihen. Die beiden haben die Flucht aus dem bayerischen Hinterland in die Österreichische Metropole Wien ergriffen. Scheint ein guter Schritt gewesen zu sein denn unter ihren Releases auf dem Label Schönbrunner Perlen lässt sich die ein oder andere Perle finden.

    Soch auch von mir – Aufmerksam geworden bin ich über das aktuelle Live-Set von Rampue, welches er zu Miras Geburtstag im Katerblau zum Besten gegeben hat. Zu aller Freude hat Rampue nun endlich sein neues LiveSet am Start.

    Das Release:

    Die Single “Doves” ist hauptsächlich auf Basis analogen Equipments entstanden und die Vocals von Mimu kamen erst später dazu, nachdem Andreas und Sebastian Mimu als Vorband von Cinematic Orchestra gesehen hatten.

    Der Track baut sich geduldig auf, ist eine sensibles Stück House mit punchy verspielten Drums, himmlisch leichten Synthieklängen und einer ruhigen Kälte die sich langsam aber stetig an deinem Rückgrat hinaufschlängelt. Der Track lebt ganz klar von den zarten, hypnotischen und doch irgendwie kalten Vocals. Leicht gehaucht fügt die Stimme dem ganzen eine organische Note zu was den Track klar herausstechen lässt und ihn als idealen Höhepunkt für ein DJ-Set platziert.

    Die Remixe:

    Rampue

    Ich bin über den Rampue Remix auf den Track aufmerksam geworden. Erst dachte ich mir – mann, was für ein fetter Björk Remix, den muss ich haben. Beim zweiten und dritten hören war dann Björk doch nicht mehr so ganz rauszuhören und nach ein bisschen rumsuchen bin ich dann auch auf das Release gestoßen. Der Rampue Remix ist für mich der hypnotischste. Mit dem durchgängigen Arpeggio baut er seinen Spannungsbogen auf.

    Patlac

    Auch den Patlac Mix finde ich ziemlich geil, auch wenn hier die Vocals eher in den Hintergrund treten, greift er doch die hypnotisch, verträumte Stimmung des Originals wieder auf um mit dem sirenenartigen Synthie einen durchgängigen roten Faden durch den ganzen Track zu spannen.

     

    Euer Benno Sawitzki

    Oberst & Buchner ft. Mimu

    Label: Schönbrunner Perlen
    Mixing: Julian Hruza at Primitive Studios Vienna
    Country: Austria
    Released: 01.09.2014
    Genre: Deep House
    Style: Deep House

    Platte der Woche #219

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    14/12/2014 · Baba Sikander · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

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    Mit manchen Tracks ist es ja wie mit gutem Wein: Sie brauchen etwas Zeit zu reifen. Und so hat es einige Wochen gedauert, bis sich in meiner Sammlung ein edler Tropfen lieblicher Techno-Musik offenbart hat. Irgendwas Unbestimmtes hat mir an Jonas Saalbach & Samuel Fachs – Great Minds Think Alike im Remix von Thomas Atzmann natürlich schon im Sommer gefallen – andernfalls wäre er ja nicht in meine engere Auswahl gekommen. Aber erst durch wiederholtes und aufmerksames Genießen hat er sich tatsächlich entfalten können.

    Sanft künden Hörner von der Ankunft etwas Großem und verlieren sich wieder in der Weite. Ein einsamer Bass lässt etwas Groove erahnen, Spannung baut sich auf und ein schwerer Akkord fährt dazwischen, hinterlässt einen mysteriösen Nachklang… Plötzlich erklingt von unten eine warme Stimme, wiederholt eine einlullende Bassline, deren absteigendes Thema in Fragmenten von den Hörnern übernommen und in die Mitten getragen wird. In der Folge greift ein Piano davon einzelne Motive auf und platziert sie ganz oben unter der Decke eines angenehm weiten Raumes, durch den ein lässiger Beat stampft – erst von dezent groovenden Tops gezogen, dann langsam an Fahrt verlierend. Aber nur um einmal tief durchzuatmen und dann mit allen Stimmen in das Finale zu gehen.

    Mittlerweile habe ich den Eindruck, als würde in diesem Track zuerst die Bassline die Hörner überzeugen und diese dann das Piano. Am Ende sind da drei Stimmen, drei Charaktere die mir  nachdrücklich ihre nun gemeinsamen Sache erklären wollen. Und sie sind dabei mit ihrer subtilen Art -  zumindest bei mir sehr – erfolgreich. Ich finde diesen Track wunderbar geeignet, um zu Anfang eines Sets eine offene Atmosphäre zu schaffen, die Platz genug bietet um all jene mitzunehmen, die noch auf eine Mittanzgelegenheit warten.

    Im letzten September erst bin ich auf Thomas Atzmann aufmerksam geworden und mag seinen Stil zu produzieren und zu remixen sehr. Und so hat er Jonas Saalbach & Samuel Fachs wunderschönes, aber mir leicht unverständliches Original auf sehr eloquente und spannende Art übersetzt.

    Habt Freude!
    Euer Baba

     

    Jonas Saalbach & Samuel Fach – Great Minds Think Alike (Thomas Atzmann Remix)

    Release: Great Minds Think Alike EP
    Label: Underyourskin Records UYSR012
    Released: Aug 2014
    Genre: Eletronic
    Style: Deep House

     


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