• Platte der Woche #306

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    25/09/2016 · Flo · Kategorie: Allgemein,Berlin,Musik,Platte der Woche ·

    bakerman

    Moin Leute,

    so das muss jetzt mal sein :)  Bakerman … is baking bread…

    Meine absolute Lieblings Oberquatsch Songzeile. Der Track läuft bei mir mal wieder auf Dauerrepeat, beim Autofahren, beim Arbeiten, beim Chilln und auch immer wieder gern beim Feiern. Er passt einfach immer: in der Afterhour, genau so wie beim Aufwärmen oder mitten in der Primetime zum einfach mal verschnaufen und für die Gudelaune.

    Die Dänische Synth Pop Band Laidback, die übrigens einige Jahre zuvor mit Sunshine Reggae ihren ersten großen Hit hatten, veröffentlichte Bakerman 1989. Der zeitlose Beat, gepaart mit der eingängigen Melodie und dem sehr schönen und gleichzeitig inhaltlich völlig sinnbefreiten Gesang ist seither einfach ein unwiderstehlicher Dauerbrenner.

    Unten findet ihr übrigens das Original, aber natürlich gibt es auch diverse “housige” Remixe, z.B. von SoulClap hier.

    Viel Spass damit und einen sonnigen Sonntag!

    Euer Florian Landers

    Laidback – Bakerman
    Label: Ariola
    Format: Vinyl 7″, Single, 45 RPM
    Country: Europe
    Released: 1989
    Genre: Electronic
    Style: Synth-Pop

     

     


    Platte der Woche #305

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    18/09/2016 · honki · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    Es fällt mir im Moment so unglaublich schwer über Musik zu schreiben. Es ist nicht so als ob ich Musik nicht mehr lieben würde, ganz im Gegenteil, aber ich finde mich seit einigen Wochen in einer Phase meines Lebens, die mir so bisher immer fremd war, ich nur von Anderen kannte, sie selbst aber immer weit weg von mir dachte und nun, auch durch die Musik, so intensiv erlebe, dass ich oft noch mit mir um meine Emotionen ringen muss.

    Ein Titel der mich dabei in den letzten Wochen sehr intensiv begleitet hat, ist “Timmy’s Prayer” des jungen R’n'B Sänger Sampha, der Mitte Mai 2016 erschien und den ich eher durch Zufall über diese Spotify Playlist von Jamie XX gefunden habe. Ein R’n'B Track, der vermutlich sehr aus dem Raster der bisherigen Platten der Wochen ausbricht, aber genau in diesem Moment ist es das einzige Stück Musik über das ich wenigstens ein paar Zeilen schreiben kann. Es fällt schwer. Alles. Aber in diesem Lied steckt eine unbeschreibliche Schönheit über die Stärke von Gefühlen, so traurig sie auch sein können, dass es mir wiederum hilft diesen kleinen Text hier zu hinterlassen und zu wissen, dass ein paar von euch vielleicht gerade in diesem Moment mit mir diesen Song zugleich hören.

    In diesem Sinne, schön dass ihr alle da seid.
    Euer Honki.

    Sampha – Timmy’s Prayer
    Label: Young Turks ‎– YT156
    Format: File, Single, Stereo
    Land: UK
    Veröffentlicht: 17 May 2016
    Genre: Electronic, Funk / Soul
    Stil: Rhythm & Blues


    Platte der Woche #304

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    11/09/2016 · Zacharias · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche,Review ·

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    Guten Tag liebe »Platte der Woche«-Gemeinde.

    Heute wirds zum Sonntag etwas flotter, aber ohne in Hektik abzudriften. Mit Lee Burridge gibts diese Woche mal eine feste Größe aus britischen Gefilden. Ein Mann der jetzt nach der ärgerlichen Schliesung des Londoner Fabric Clubs (in welchem er Resident ist/war), hoffentlich wieder etwas mehr Zeit hat, um schöne zeitlose Musikstücke zu produzieren. Mit seiner »Stand up Right EP« hat er auf jeden Fall eine tanzbare und gleichzeitig schwer verträumte Nummer auf Vinyl pressen lassen. Eine Platte die meinen Plattenkoffer vorerst nicht so schnell verlassen wird.

    Aufmerksam wurde ich auf den Mann übrigens vor vielen Jahren als im Urlaub sein 24:7 Mix auf Global Underground in der Dauerrotation im Autoradio lief. Das wäre dann aber eine andere Empfehlung bzw. eine andere Platte der Woche.

    Für heute gibt nun dieses schöne Werk:

    Einen schönen Tag wünscht, Zacharias

    Lee Burridge & Lost Desert – Stand Up Right EP
    Label: Get Weird ‎– GW004
    Format: Vinyl, 12″, EP
    Land: Germany
    Veröffentlicht: 31 Mar 2016
    Genre: Electronic
    Stil: Tech House, Techno, House


    Platte der Woche #303

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    04/09/2016 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·

    Als Musiksammler bin ich permanent in Plattenläden und Onlineshops unterwegs auf der Suche nach dem neuen Stück, das es vermag mich wieder zu berühren wie es einst meine aller ersten Scheiben taten. Damals saugte ich die Musik einfach nur auf und hatte quasi bei jedem zweiten Stück aus den Neuerscheinungen ein potentielles neues Mitglied in meinem Plattenregal. Heute ist ist das meist anders. Unmengen von Veröffentlichungen überschwemmen täglich den Markt. Das meiste davon ist für mich jedoch uninteressant. Beliebige Musik wie man sie gefühlt schon tausendmal irgendwo gehört hat. Einen wirklichen Treffer zu landen, kostet heute wesentlich mehr Ausdauer. Während meiner Vorbereitungen auf das Wilde Möhre Festival  Mitte August, fiel mir jedoch eine EP in die Hände, welche die Art von Erfolgserlebnis kreierte, durch die ich des Suchens auch nach 10 Jahren noch immer nicht müde werden. Die Fährte zu Nick Warren‘s Release Devil’s Ellbow auf dem Label Hope hatte ich durch meine Recherchen zu Max Cooper aufgenommen. Mit seinem Remix hat er einmal mehr ein episches Stück über gut neun Minuten erschaffen, welches mir durch seine Verbindung zwischen träumerisch dahin schwebenden Flächen und einer treibend, marschierenden Kickdrum sofort das Gefühl gibt zu fliegen. Die Tatsache, dass der Titel bereits drei Jahre alt ist mindert den subjektiven Wert für mich dabei keineswegs. Mit der Bezeichnung zeitlos möchte ich zwar noch ein wenig vorsichtig sein, aber definitiv ist es keines dieser Stücke, die man sich im Übereifer anschafft und die bereits nach kurzer Zeit den Weg durch die Lautsprecher in unsere Ohren und Herzen nicht mehr finden.

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wunder schönen Spätsommersonntag!
    Mit besten Grüßen euer Martin

    Nick Warren ‎– Devil’s Elbow

    Label: Hope Recordings ‎– Hope 111
    Format: 3 × File, MP3, Single, 320 kbps
    Country: UK
    Released: 24 Mar 2013
    Genre: Electronic
    Style: Progressive House, Techno, Deep House

    Platte der Woche #302

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    28/08/2016 · Philipp · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    Tekel-Smet

    Festivals spielen in unserer Gegenwart eine immer größere Rolle. Damals noch versammelten sich Menschen am Hof eines bedeutenden Fürsten zu sogenannten Festspielen, wodurch zeitgleich auch eine Demonstration von Macht und Reichtum nach außen generiert wurde.  Heute ist das alles ein wenig anders, viele wollen der Realität entfliehen und sich in verschiedene Umlaufbahnen des Univermsums schießen, manche fahren auch wegen der Musik hin oder um mit Freunden Spaß zu haben. Manche gehen sogar so weit, und basteln sich eine Woche vor dem Festival einen Stock, den sie dann permanent beim Tanzen hochhalten. Da sag ich nur: Why Noty! Die ersten Festivals mit elektronischer Tanzmusik kamen Anfang der Neunziger auf, bedeutende Pilgerstädten waren in Deutschland Nature One, Mayday und Fusion, um nur einige zu nennen. Seitdem kam es zu einer Flut von neuen Festivals, wovon auch die Campingzubehör-Indurstrie profitiert und man vorsichtig von einem Festivaltourismus sprechen kann. Eher unscheinbar entwickelte sich ab 1998 im sächsischen Olganitz das Nachtdigital, das mit einer Limitierung von 3000 Karten mehr zu den gemütlichen Festivals gehört. In den letzten Jahren gingen kurz vorm Start noch Karten weit über den Vorverkaufspreis übern Tisch, dieses Jahr wurden zurückgegebene Karten über die Ticketplatform TixforGigs für weit weniger als die Hälfte des Ticketpreises verkauft, also quasi TixforNix. Damit wurde den Ticket-Spekulanten ein Strich durch die Rechnung gemacht und vielleicht sollten die sich beim nächsten Mal für eine andere Wertanlage entscheiden. Neben Gold, was sehr langweilig ist wie ich finde, kann man sich auch Koi-Karpfen zulegen. Bei der richtigen Haltung kann man die für den gleichen oder einen höheren Wert wieder verkaufen, falls man merkt das  Haustiere doch nicht toll sind. Unter dem Motto „really carefully selected artists“ kam dieses Jahr ein Lineup zustande, welches bei vielen einen ungedünsteten Schweif von no knowledge hervorrief. Neben Jennifer Cardini(alta war die gail), Robag Whrume und Manamana konnte ich mir keinen Reim drauf bilden, wer die anderen Acts so sind. Manchmal muss man den Bookern einfach mal vertrauen, wie es auch hier der Fall war. Ich hab selten ein so perfekt abgestimmtes Lineup erlebt. Da ich mich eh gerade in so einer Acid-House/Techno-Schiene befinde, war es für mich ein Optimo Timetabli! Mein maximaler Höhepunkt ereignete sich Sonntag morgen/vormittag als Diwa ausm ://Blank ihre Bretter zuschnitt.

    Noch halb im Wasser droppte sie den Track „Smet“ von Tekel und versetzte das gesamte Auditorium in eine tadellose Stimmung. Ich hatte das Gefühl, dass endlich mal alle aus ihrer Hülle rausschlüpften und ihren Modus teilten. Einfach nur riesengaile Scheibe mit einem satten Basic-Boom-Boom-Boom-Feeling. Dieser sehr auf Mustern basierte Track hat meines Erachtens eine sehr starke Deckungsgleichheit zu den Stücken von Gabriel Ananda. Synthilastig, melodisch aber trotzdem viel Hub im Raum. Das Scheibchen kam 2006 auf dem Pariser Label „Initial Cuts“ in die Läden, wo auch namhafte Künstler wie Juho Kahilainen und Pierre LX ihre Werke releasten. Das ganze Wochenende war ein purer Genuss und bekommt von mir einen Festivalue von 4.99 auf der Dufteskala. Anders gesagt einfach bahnbrechend und kurz vorm Durchbruch. Vielleicht kommt der ja next Year. Mal schauen. Abwarten und Feen schminken.

    Einen gehobenen Sonntag Euch!

    Gabriel <3

    Tekel – Smet

    Label: Initial Cuts
    Format: Vinyl 12″, 45 RPM, Card Backed
    Country: France
    Released: 2006
    Genre: Electronic
    Style: Techno, Minimal

     


    Platte der Woche #301

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    21/08/2016 · Thomas · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

    cover_Budakid_ReflectionEP_ManualMusic

    Dieses Mal stelle ich euch als “Platte der Woche” einer meiner derzeit absoluten Lieblings-, Wow- Tracks vor. Er hat unteranderem schon mein Fusion Set 2016 geschmückt und bekleidet mich seit dem her bei dem einen oder andern Auftritt. Es handelt sich um den Track „Budakid – Reflection (David Granha Heritage Remix)“. Der rollende Sound bewegt sich gekonnt durch den ganzen Tack und wird durch melodische Element umrahmt, die teilweise an den alten Gameboy Sound erinnern. Trotz seiner gewaltigen Bassline, lädt er zum freudigen genießen und zum Augen schließen ein.
    „Budakid“ veröffentlichte nach zwei früheren Veröffentlichungen auf MNL, nun im März 2016 seine debut EP „Reflection“ auf dem Label „Manual Music“. Auf der Scheibe ist unter anderem meine „Platte der Woche“ zu finden.

    Als Hörgeschwindigkeit kann ich dieses Mal auch nur 112 BPM empfehlen.

    Thomas von Niemand&Keiner

    Budakid – Reflection EP
    Label: Manual Music – MAN 181
    Format: Digital
    Released: 28.03.2016
    Genre: Electronic
    Style: Techno


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