• Platte der Woche #322

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    15/01/2017 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Wir schreiben das Jahr 1997, einem Jahr, das aufgrund der tiefgreifenden Ereignisse die Welt in eine zuvor nie dagewesene Weltordnung brachte. Hongkong befreit sich aus der Kolonialherrschaft Englands und geht an das Chinesische Reich zurück und Schalke gewinnt im spannungsgeladenen Elfmeterschießen den UEFA-Cup gegen Inter Mailand und schafft es erneut an die internationale Spitze des Profifußballs. Rammstein schaffen es mit ihrem Album „Sehnsucht“ die Herzen der Dance- Metal Fans höher schlagen zu lassen und Jan Ullrich gewinnt unter mysteriösen Umständen die Tour de France. Echt dope! Fernab der schlagzeilenversierten Berichterstattung kommt  zu dem größten Ereignis im Jahresrückblick. „Basement Jaxx“ drops „Fly Life Extra“ on „Multiply Records“ and brought the label biggest success ever! Puh, jetzt erstmal kurz durchatmen… Hinter Basement Jaxx verbergen sich Felix Bunton und Simon Ratcliffe, die beide im Londoner Stadtteil Brixton ihre Aufzucht genossen. Der Gründungsgedanke unterlag dem Bildungsauftrag, eine Rückbesinnung des House im Chicagostyle voranzubringen. Die Verbindung von klassischen Melodien gepaart mit pompösen Basslines und Garagebeats erwachsen in dem unverkennbaren und bis dahin einmaligen Sound des Duos, welcher oft in den Medien als angelsächsisches Pendant zu „Daft Punk“ gehandelt wurden. Neben dem „Fly Life Extra“ Song schafften es „Barefax“ und „Cajmere“, näher bekannt unter dem Alias „Green Velvet“, mit auf die „Unreleased Mixes“- Auskopplung. Die Herzstückkomponente des „Fly Life Extra“-Tracks von „Basement Jaxx“ bildet ein Ragga-Style Vocal von dem britischen Ragga- und Dancehall- Toaster: „Glamma Kid“. Das Pitch-Bend geformte Quietschen gibt dem Track den Rest und sorgt für einen tadellosen Wiedererkennungswert: Thumbs up, Pants down! Ein wahres Schmuckstück für reizende Sunrise-Momente und Jawolla-verdächtig! Einen angenehmen Sonntag wünsche Ich und bis Dancen!

    Gabriel von Solid Rotation

    Basement Jaxx- Fly Life (Unreleased Mixes)
    Label: Multiple Records – 12MULTY21X
    Format: Vinyl, 12″
    Country: UK
    Released: 1997
    Genre: Electronic
    Style: House, Deep House, Speed Garage

    Platte der Woche #321

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    08/01/2017 · Thomas · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

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    Aloha, Freunde des elektronischen Musikgeschmacks, die 321te Ausgabe der Platte der Woche steht an.
    Mega dachte ich, als ich diesen Track das erste Mal hörte! Ich war von dem Arrangement und von der Energie des Melodieparts des Tracks tief beeindruckt. Wie sich die Claps durch den Sound bewegen und nach den Breaks immer wieder einen schönen Aufbau zusammen mit dem Bass bilden. Das ist einfach eine Platte die den Titel „ Platte der Woche“ aus meiner Sicht verdient hat, an dieser Meinung hat sich auch nach zahlreichem Hören nichts geändert. Also war es nur eine Frage der Zeit, dass ich das Musikstück hier vorstellen werde, da ich nun wieder an der Reihe bin.
    Um das Geheimnis nun endlich zu lüften – es handelt sich um den Produzent en „SAAND“ mit seinem Track „Elysian“, welcher auf dem Label „Motek Music“, auf dem Long Player „Motek Journeys: USA“ erschienen ist.
    Das bezaubernde Stück Musik hat seinen Weg auch in meinen neuen Mix gefunden, den ich in der kommenden Woche veröffentlichen werde.

    Stay tuned!
    Thomas von Niemand&Keiner

    Artist:  Various Artists
    Titel: Motek Journeys: USA
    Label: Motek Music
    Release Date: 10.10.2016
    Format: digital

    Tracklist:

    01. SAAND – Elysian
    02. Slumber feat. Amunet Shah – Temple
    03. Nicolaas Black – Galaxy Play
    04. After Touch & Beatrax – Windwalker
    05. Medicinne – Lost
    06. Speaking in Tongues – Motion in Colour
    07. Smeed & Suspence – Drive
    08. Steve Leroy – Secrets
    09. Artur Nikolaev & Ashwin Khosa – Broadway Groove
    10. CompleteJ And RazV – Hemispheres
    11. Martin Aquino & Ryan Pamatmat – Two Thirty One
    12. Jason Bay – 4AM


    Platte der Woche #320

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    01/01/2017 · Marian · Kategorie: Allgemein ·

    Ribollla EP

    Zum Jahresbeginn soll ein ganz besonderes Stück über diesen Kanal präsentiert werden. Die 11. Veröffentlichung von SBTH (Mathias Schober und Thomas Herb), den Labelgründern des Berliner Labels Lossless. Der Titeltrack baut auf ein Fundament von klassischem Deep House, kombiniert mit dem richtigen Touch von kosmischen und hypnotischen Elementen auf, die alle samt für den Dancefloor geschaffen sind. Die flippige Diffondersi dagegen ist eine glatte, langsame und entspannte Melodie mit einem retro-futuristischen Synthie-Effekt.

    Die Veröffentlichung zeigt eine Zeitreise durch die Labelgeschichte von Lossless. Auf sphärische und gut komponierte Melodien setzt das Label ebenso, wie auf Tracks die in steigender Weise auf dem Höhepunkt die ganze Energie entladen. Das Label hinterlässt seinen eigenen Stempel im ewig großem Kosmos der Club Musik.

    Viel Spaß beim hören.
    Marian

    SBTH – Ribolla EP

    Label: Lossless
    Format: 12inch
    Country: Germany
    Released: November 2014
    Genre: Electronic
    Style: Techno

     


    Platte der Woche #319

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    25/12/2016 · Martin Eberhardt · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Kaum eine andere Platte wird sich in diesen Tagen wohl häufiger auf den Plattenspielern drehen, als DER Weihnachtsklassiker schlechthin. Weihnachten in Familie verbreitet seit nunmehr 31 Jahren Weihnachtsfreude überall. Immerhin ist die Platte mit 1,4 Millionen verkauften Exemplaren auch der meistverkaufte Tonträger der DDR Musikschmiede Amiga. Frank Schöbel, seine damalige Partnerin Aurora Lacasa und die beiden gemeinsamen Kinder Dominique und Odette verliehen den insgesamt 20 Liedern ihre Stimme. Entstanden sind dadurch tolle Eigenkreationen der Familie, wie “He, du – Weihnachtsmann”, “Wir haben einen Weihnachtsbaum” oder “Weihnachten in Familie”. Letzteres hat dem Album auch seinen Namen verliehen. Aber auch andere allseits bekannte Weihnachtslieder, wie “Morgen kommt der Weihnachtsmann” und “Schneeflöckchen, Weißröckchen” wurden von den Schöbels neu vertont und gekonnt in Szene gesetzt. Dem Erfolg dieser Platte sei Dank, begeistert Frank Schöbel bis heute alle Jahre wieder zu Weihnachten das Publikum mit einer eigenen Weihnachtsshow und animiert damit auch alle Zuschauer an den Fernsehapparaten zum freudigen Mitsingen. Und wer diesen Klassiker bis jetzt noch nicht aus dem eigenen Plattenregal gekramt hat, der kann sich spätestens jetzt so richtig in Weihnachtsstimmung versetzen lassen.

    In diesem Sinne, Frohe Weihnachten!

    M

    Aurora* · Odette* · Dominique* · Frank* ‎– Weihnachten In Familie
    Genre: Pop, Folk, World, & Country
    Stil: Chanson, Ballad
    Jahr: 1985


    Platte der Woche #318

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    18/12/2016 · Flo · Kategorie: Platte der Woche ·

    Terrence

     Moin liebe Freunde des stampfenden Beats,

    Weihnachtsgemütlichkeit hin oder her, man darf nicht vergessen auch immer mal ordentlich abzugehen. Da kommt mir dieser neue Release von den allseits wohl gut bekannten Kater Rockern und Katermukke Machern Dirty Doering und Sascha Kawa sehr gelegen.

    Das ist genau die Art von feinstem Primetime Tech House, der mein Herz und meine Beine gleich 10 Gänge höher vibrieren lässt. Ich stehe nämlich total auf diese schrill glänzenden Synthi Sounds, die dann im weiteren Track Verlauf immer abgefahrener und verzerrter werden. (Gibt es da eigentlich einen Fachbegriff für?) Einfach herrlich!

    Also zündet Euch mal schön die vierte Kerze an und lasst den Weihnachtsbaum im Strobo flackern!

    Frohes Fest!

    Euer Florian Landers

    Dirty Doering & Sascha Cawa – Terrence
    Label: Katermukke – Kater129
    Format: mp3
    Land: Deutschland
    Veröffentlicht: 21 Okt 2016
    Genre: Electronic
    Stil: Tech House

     


    Platte der Woche #317

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    11/12/2016 · honki · Kategorie: Platte der Woche ·

    Admin Spirit Boogie EP

    Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende entgegen und der heutige Sonntag lädt uns dazu ein die gemütlichen Puschen anzuziehen, die Füße hochzulegen, die Heizung zur Feier des Tages ein Stück weiter aufzudrehen und mal wieder ein bisschen abzuschalten von dem was uns in den letzten Tagen noch in den Füßen und Köpfen steckt. Und so freut es mich nach längerer Pause mal wieder die Finger an eine Vinyl legen zu können, welche die Sonntagsstimmung mehr als nur inne hat und einen ganz entspannt in die Couch gleiten lässt. Die Rede ist von Adam Wickens alias Admin und seiner Veröffentlichung mit dem schönen Titel »Spirit Boogie« auf dem schwedischem Label »Omena Records«. Eine EP, die in drei unterschiedlichen Facetten die große Liebe zum Samplen offenbart, in der sich zartes Glockenspiel, Saxophon, rollende Basslines und Piano Stücke wiederfinden und so eine der verträumtesten Platten des Jahres abliefert.

    Es beginnt mit dem Eröffnungstrack »Bright Moments«, eingeleitet von Glockenspiel und Piano-Loop, dem ein sonniges Vocal-Sample folgt, in dem das Konzept der »Bright Moments« aufgeschlüsselt wird, unterlegt von gefühlvollem Hand Drumming. Auf der B-Seite zeigt sich nun der titelgebende Track dieser EP »Spirit Boogie«, der uns ganz charmant mit souligem Saxophon abholt, im Hintergrund erneut ein seichtes Glockenspiel und dazu gekonnt eingeworfene Offbeat-Parts und einer gehörigen Portion Funk, die sich meisterhaft zu einem kleinen Deep House Feuerwerk steigern.
    Als zweiter Track der Rückseite holt uns »Deep Mantra« dann wieder in den Sommer zurück und lässt uns die erfrischende Kälte eines Mojito in der Hand spüren, während wir den Blick über das sonnige Abendrot an unserem Lieblingsstrand schweifen und mit den Füßen zart den Sand durch die einzelnen Zehen rieseln lassen und dabei den weichen Harfensamples dieses Tracks lauschen. Ein runder Ausklang für eine meiner liebsten Platten des Jahres 2016.

    In diesem Sinne, einen frohen dritten Advent euch da draußen und ruhig mal eine Nummer ruhiger heute. Habt ihr euch verdient.

    Euer Honki.

    Admin ‎– Spirit Boogie
    Label: Omena LTD ‎– OMLTD004
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM, EP, Limited Edition
    Land: Sweden
    Veröffentlicht: 11 Apr 2016
    Genre: Electronic, Jazz
    Stil: Downtempo, Deep House


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