• Platte der Woche #249

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    02/08/2015 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Bereits im Jahre 2010 veröffentlichte der argentinische Musikproduzent Pedro Canale alias Chancha Via Circuito sein bis dato zweites Album mit dem Namen Rio Arriba auf ZZK-Records, der Talentschmiede aus Bueno Aires, die vor allem die Clubmusik Cumbia Electronica weltbekannt gemacht hat. Genau dort liegen auch die Ursprünge von Pedro Canale, wobei er sich mit seiner Musik schnell über die musikalischen Grenzen des Genres hinweggesetzt hat. So fusioniert er besonders andine Genres mit dem Cumbia und experimentiert mit dem Murga (Musikstil, der im argentinischen und uruguayischen Karneval populär ist) und Afro-Sounds. Besonders hervorheben möchte ich im Rahmen unserer Platte der Woche seinen Remix des Songs “Quimey Neuquen” von José Larralde, welcher den Anfang des Albums bildet und mit seiner Wärme und seinem wasserartig plätscherndem Rhythmus gerade zu hypnotisiert und zum Träumen entführt.

    Einen wunderbaren Hochsommersonntag wünscht

    euer Martin

    Chancha Via Circuito* ‎– Río Arriba

    Label: ZZK Records ‎– ZZKLP17
    Format: 2 × Vinyl, LP, Album
    Country: US
    Released: 2010
    Genre: Electronic, Latin
    Style: Cumbia, Bass Music, Dub

    Platte der Woche #248

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    26/07/2015 · Philipp · Kategorie: Platte der Woche ·

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    Auf Empfehlung eines guten Freundes und wertgeschätzen Technoveteranen bin ich vor Kurzem auf die EP „Never Seen The Dunes“ von Khidja gestoßen. Ein Release, der mich auf lässigen Bässen durch orientalisch anmutende Klangräume voller psychedelischer Ornamentik geschickt hat und den ich nun wiederum weiterempfehlen möchte.

    Von einem gnadenlosen Basslauf nach vorne gezogen, von Schwärmen zarter Glöckchen umspielt, lockt mich „Aura“ näherzukommen, verführt mich mit einer schmackhaften, fein abgeschmeckten Delaysuppe und spült mich nach einigen Umdrehungen ganz unaufdringlich wieder ins Bewusstsein zurück. Dort stelle ich zu meinem Vergnügen fest, dass mein Fliegender Teppich seitens Khidja ein Soundsystem-Upgrade erhalten hat. Beim nächsten Teppich-Wettflug werde ich endlich „indecis“ auf den Ohren haben – den perfekten Soundtrack für ein Wipe-Out im Morgenland.

    Durch endlose Weiten aus Himmel und Sand, aus Glitzer und Staub zieht eine fröhlich stampfende Technotouristen-Karawane in „Never Seen The Dunes“. Von untenrum knarzenden Sandwürmern auseinander getrieben, aus allen Synthies und verzweifelt Hooklines feuernd schafft es die ravende Meute aber noch rechtzeitig zur Jam-Session in die ChillOut-Oase mit dem seltsam anmutenden Namen „The Quiet Before The Red Stop“ wo Hang-Drum und Gitarre gemeinsam eine wundervoll meditative, verspult-verzwitscherte Sphäre erschaffen.

    Hab Freude!

    Khidja ‎– Never Seen The Dunes

    Label: [Emotional] Especial ‎– EES015
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM, EP
    Country: UK
    Released: May 2015
    Genre: Electronic

    Style: Experimental, Synth-pop, Disco, Dub


    Platte der Woche #247

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    12/07/2015 · Martin Eberhardt · Kategorie: Musik,Platte der Woche ·

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    Über die heutige Platte der Woche bin ich beim Stöbern im Hardwax vor einigen Tagen gestolpert. Ich war eigentlich schon fast fertig mit meinem Einkauf für das anstehende I Love Vinyl Festival, da ist sie mir grade noch rechtzeitig in die Hände gefallen, quasi taufrisch aus dem Presswerk in meine Einkaufstüte. Welch ein Glück!
    Vergangenes Jahr veröffentlichte Kink mit Under Construction sein Debütalbum auf Stefan Goldmanns Label Macro. Kurze Zeit später erschien Observatory, das vierte Studioalbum des österreichischen Trios Elektro Guzzi, ebenfalls auf Macro. Für die vorliegende EP remixten Kink und Elektro Guzzi jeweils einen Track des anderen Albums. Beide Versionen (Atlas & Vodolaz) sind an epischer Tiefe und euphorischen Momenten kaum zu übertreffen. Damit passen sie perfekt in die laufende Open Air Saison, jeder Sonnenauf- und untergang dürfte dank dieser Tracks zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Gänsehaut pur!
    Macht euch am besten selber einen Eindruck davon, geht nach draußen tanzen und genießt den Sommer!

    Euer Ebi.

    KiNK vs. Elektro Guzzi ‎– Atlas / Vodolaz Versions
    Label: Macro ‎– MACRO M42
    Format: Vinyl, 12″, 45 RPM, Maxi-Single, Stereo
    Country: Germany
    Released: Jul 2015
    Genre: Electronic
    Style: Techno


    Platte der Woche #246

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    05/07/2015 · Isabella · Kategorie: Platte der Woche ·

     

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    Im Duden versteht man unter dem Begriff “Paraphrase” eine sprachwissenschaftliche Technik mit anderen Worten einen Ausdruck zu be- oder umschreiben. Es kann bedeuten Musik oder einen Begriff auszuschmücken und findet seine Verwendung besonders innerhalb wissenschaftlicher  Gespräche. Ohne jedoch eine Wissenschaft aus der Beschreibung des Stücks machen zu wollen: “Der hat es ganz schön in sich!” Er ist für mich einer der schönsten Openingtracks, die ich im letzten Jahr gehört habe. Mit einem sanften Start entwickelt er sich zur Granate und bot so manch perfekte Basis für denkwürdige Sets im Berliner Clubgeschehen. Es scheint als sei er direkt vom Planeten Venus hinabgestiegen und auf der gleichnamigen EP “Paraphrase” gelandet. Dort zu hören neben weiteren besonderen und ausdrucksstarken Tracks aus dem Hause Edgar Peng. Released wurde die EP unter dem Berliner Label Ursl welche mich auch durch die verzaubernd schöne Cover – Artwork immer wieder beeindrucken. Paraphrase ist meine Platte der Woche und sie bereitet euch hoffentlich einen göttlichen Sommer.

    Hurz eure

    Iza Minelli

     

     

    Edgar Peng – Paraphrase EP

     
    Label: Ursl Records
    Format: 12 Inch, mp3
    Country: Germany
    Released: 17.09.2014
    Genre: Techhouse
    Style: Deephouse

     


    Platte der Woche #245

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    28/06/2015 · Marian · Kategorie: Allgemein,Musik,Platte der Woche,Releases ·

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    Eine Platte der Woche am Fusion Wochenende zu schreiben, ist eine Herausforderung im doppelten Sinn. Viele der Leser werden die tolle Zeit auf dem Festival genossen haben und in Erinnerungen schwelgen. Die Platte von Edanticonf kann dazu den Sound liefern. Im Juli 2014 wurde sie auf M_REC veröffentlicht. Die Stücke ergänzen sich in den jeweiligen Parts der A- oder B-Seite. Die ruhigen Synthesizer Breacks zu Beginn findet man in den zwei stimmungsvollen Stücken gegen Ende wieder. Das Zusammenspiel der beiden Tracks auf beiden Seiten bietet ein flächiges, flottes Technostück, wie man es erwartet.

    Eine perfekte Veröffentlichung, um in die Woche zu starten.

    Viel Spaß beim hören.
    Marian

    Edanticonf ‎– Human Body Movement

    Label: M_Rec
    Format: 12inch
    Country: Italy
    Released: Juli 2014
    Genre: Electronic
    Style: Techno

     


    Platte der Woche #244

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    21/06/2015 · Flo · Kategorie: Allgemein,Platte der Woche ·

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    Guten Morgen liebe Freunde der manischen Zappelei!

    hier habe ich ein düsteres aber wunderschönes Soundjuwel für Euren Sonntagmorgen Frühstückstisch. Eine grandiose Kooperation des allseits bekannten Berliners Andreas Henneberg, der ja unter anderem auch eine Hälfte von The Glitz stellt und dem Rising Star aus Thailand Nakadia, eine der wenigen weltweit sehr erfolgreichen Deejane. Erschienen ist das Ganze auf dem frischen Berliner Label Heinz Music, der Kater lässt grüßen.

    Das Stück beginnt mit einem schnellen Minimal Beat und baut sich über gut vier Minuten langsam auf, um nach einem lang hinaus zögernden Break in einem Spiel aus ekstatischen, verzerrten Keyboardsounds und dunklen Vocals aufzugehen. Das ist dann wirklich richtig gut und man bekommt sogar an einem sonnigen, Eiscreme getränkten Nachmittag schon wieder große Lust im dunklen, verrauchten Club zu stehen.

    Definitiv ein guter Grund, sich einmal alles reinzuziehen, was dieses Mädel vom Land im fernen Thailand uns Großstadtkids so zu zeigen hat…

    Ich wünsch Euch was!

    Euer Florian Landers.

    Nakadia – The Dark Side (Andreas Henneberg Remix)
    Label: Heinz Music
    Format: mp3
    Country: Germany
    Released: 2015-05-25
    Genre: Electro
    Style: Minimal

     


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