• Platte der Woche #138

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    19/05/2013 · Martin Anacker · Kategorie: Platte der Woche ·


    Taufrisch kommt das neue Album vom Exil Jenenser & Musik Krause Wühler Ian Simmonds. Nach 10 Jahren Abstinenz und ohne Labelzugehörigkeit von "kurzer" Hand geplant. Ian Simmonds, jetzt wieder wohnhaft in England, veröffentlicht via BandCamp schön verspulten Soundtrackjazz im Clubkontext. Bereits seit den 90er Jahren veröffentlichte er unter dem Synonym JURYMAN tolle Alben an der Schnittstelle zwischen Jazz und Elektronik. Zu erwähnen ist auch "The Hill" aus dem Jahre 2000, welches damals noch mit dem Aufkleber "Acid Jazz" versehen war.
    Das jetzige Album WISH ROAD wird ausschliesslich digital released und präsentiert einen Querschnitt seines aktuellen Schaffens. Ebenso kommen afrikanische Rhythmen, Saxofonauszüge und 4/4 Takte im Spiel mit Jazzelementen zusammen. Dabei ist "Love or something" wahrscheinlich schon jetzt eines der schönsten Liebeslieder 2013. "Fubar" drängt sich nicht auf, sondern spielt sich angenehm repititiv und zugegeben meditativ in das Ohr des Zuhörers. "Researching" ist eine Ode an die stetige Suche nach musikalischen Essenzen im Leben. Wunderschöne Ballade eingebettet in leichte Gitarrenspiele. Zusammengefasst ein ziemlich schöner Rundumschlag in die Welt der Variationen & Wandelbarkeit eines immer wieder überraschenden Musikers wie Ian Simmonds.
    Mit dem Kauf des Albums kann man auch etwas Gutes tun, nämlich den Künstler supporten. Er hinterliess uns eine Nachricht:

    “For the last year or so I have been living with chronic autonomic cephalalgia (chronic head pains 24 hours a day). I dedicate this new Juryman LP to all the people who suffer this terrible illness. I also dedicate this music to those who have helped and supported me through this troubled time. This is the first Juryman LP for more than 10 years, now is the right time to relight and take a walk down Wish Road.”
    Ian Simmonds, April 2013

    Nun viel Spaß beim reinhören.
    Toci

    Juryman – Wish Road

    1. Big Thinkers
    2. Love Or Something
    3. All That’s Left
    4. The Rack
    5. Fubar
    6. Stakeout
    7. Researching
    8. Out Of Sight
    9. The Slide
    10. E Type In Blue
    11. What Kind
    12. Way To Run

    Credits:

    All tracks written produced and arranged by Ian Simmonds for ATL productions. All words, music copyright and publishing Ian Simmonds. Recorded and mixed at The Green from March 2011 – July 2012. All horns by The Martin Rudloff ensemble recorded in Germany. Guitars by Matt Grote. A special thank you to all those people who have helped and supported me through what has been and still is a very difficult time. A special mention to Tina, Götz, Wende, Carli, Sam p, Toci, the Musik Krause gang, Berk Offset, Hannah, Mum. Joe and Bina and anyone else who has been there for me, from the bottom of my heart, thanks.

     


    Freude am Tanzen Podcast 26

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    13/05/2013 · Martin Anacker · Kategorie: Musik,News ·

    Was lange währt, wird endlich gut! Bereits seit Ende Januar lag mein, exklusiv für Freude am Tanzen zusammen geschusterter Mix, fertig in der Schublade meines Schreibtisches und wartete auf seine Veröffentlichung. Nun ist es soweit und von Verstaubung kann keine Rede sein. Also Manege frei und ab durch die Mitte!

    es grüßt euer Martin

    Listen to Podcast via iTunes!

    Playlist:

    Herbert - Its Only (Koze Remix) - Pampa
    Avatism - The Slug - Souvenir Music
    Soukie & Windish - Flatmate Ghost (Kellerkind Remix) - Darkroom Dubs Limited
    Adriatique - Need It Now - Culprit
    Re.You - Insanity feat LIA - Souvenir Music
    Tuccillo - Eves Sky - Holic Trax
    Soukie & Windish - Duster - 200 Recors
    Dana Ruh - Sula - Broquade
    Taron Trekka - Metro Nature - Milnormodern
    Veitengruber - Even I Can Get It feat Prem - Degree
    Acid Pauli - Music Is Silence - Crosstown Rebels
    Marcelo Rosselot & Francesco Allendes - Straight Up feat. Ferrante - Inmotion


    Platte der Woche #137

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    12/05/2013 · Isabella · Kategorie: Platte der Woche ·

     

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    Cosmic Cowboys & Echonomist- La Terrazza

    Auf meinem alten klapprigen Fahrrad der 60er Jahre fahre ich durch die Straßenschluchten und Alleen Berlins. Ein Duftgemisch aus frühsommerlichen Blüten und angewärmten Beton weht mir um die Nase. „Hans – Guck – in – die – Luft“ haben meine Eltern früher gesagt. Das bin ich heute noch und so erfasst mein Blick die gerade frisch erblühenden Ahornbäume. Ich kann die Sonne durch die Blätter blitzen sehen. Er streift weiter zu den lockeren Frühjahrsquellwolken und schafft es gerade noch den Labrador vor meinem Vorderrad zu erfassen, so dass ich das Drama vermeidend mit einem schnellen Schlenker nach rechts ausweichen kann. Die junge Frau am Ende der Leine erschrickt. Ich drehe mich kurz um und lächle sie an. Weiter geht’s…

    Auf meinen Ohren ein kleiner Geheimtipp für diese Woche. Mit Cosmic Cowboys & Echonomist- La Terrazza bin ich gerade auf dem Weg zu einem der ersten Openair’s des Jahres. Ich kann es kaum erwarten und der Track, veröffentlicht auf der Mediterraneo EP trägt mich mit einem an die 60er Jahre erinnernden Chorus leicht beschwingt ins Grüne. Released wurde das gute Stück bereits 2010 auf dem relativ unbekannten philippinischen Label „Pour le Mérite“.

    Na denn Hurzzzz

    eure Iza Minelli

    Cosmic Cowboys & Echonomist- La Terrazza
    Label: Pour le Mérite
    Format: MP3 , EP
    Country: Germany
    Released: 2010/10/08
    Genre: Electronic
    Style: Deep House, Tech House

    Platte der Woche #136

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    05/05/2013 · Tobi Dei · Kategorie: Platte der Woche ·

     pdw

    Wir haben es geschafft! Die Zeichen der Zeit stehen auf Sommer. Zum Lachen muss man nicht mehr in den Keller, sondern darf endlich wieder mit den Wiesen kuscheln. Und Philipp Matalla liefert auf Kann den passenden Soundtrack dazu: Sanft, verspielt, melodiös, organisch. Eine kleine Reise, die langsam aber nicht langweilig ist. Mit viel Platz für echte Instrumente und verspielte Momente. Hier ein bisschen Gitarre, da ein bisschen Spacedisco – und am Ende tanzen alle zusammen. Wie ein Tag am Meer, bei dem man am Ende erschöpft und eingelullt vom Wellenrauschen behutsam wegdöst. Bum-Bum braucht man da gar nicht. Das gibt’s ja am Eisstand…

    Wir sehen uns in der Sonne
    Euer Tobi Dei

    Hier gibts das ganze in voller Länge!

    Philipp Matalla ‎– Lack Of Loss

    Label: Kann Records ‎– kann-14
    Format: Vinyl, 12″, 33 ⅓ RPM
    Country: Germany
    Released: April 2013
    Style: Deep House

    Platte der Woche #135

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    28/04/2013 · Felix Felmar · Kategorie: Allgemein,Musik,Platte der Woche ·

    Terminal ID EAD5X21
    Welcome on subspace communication terminal D5X21 !
    >login: t+kk-visitor
    >password: *********
    authorization successful, session granted.

    >rcv tkk-pdw -all -new
    receiving chiphered message………
    decryption running………..
    restoring incomplete segements……… done!
    message ID: PDW135
    message origin: unknown
    classification: CONFIDENTIAL
    subspace transceiver: EA2624-KB75

    >show PDW135
    loading contens……. done!
    :BEGIN MESSAGE:
    artworks-000038092523-iyk9oi-t500x500

    Hallo?! Hier spricht Felmar, Cäpt’n des Forschungsraumschiffs SonicSorcerer RV-SS1! Wir sind an der Grenze des Alpha-Quadranten auf eine Anomalie gestoßen! Unsere Sensoren sind während des Scans des Objektes ausgefallen! Kurz darauf auch die Navigationssysteme und die Kurzstreckenkommunikation!
    Unsere Lebenserhaltungssysteme sind nicht betroffen, aber ich stelle eine zunehmende Veränderung des Verhaltens der gesamten Crew fest! Ich weiss nicht wie lange ich noch senden kann, da diese Veränderungen auch langsam mich ergreifen!
    Vor dem Ausfall der Sensophalanx meldete der Boardcomputer eine Subraumverzerrung im Sektor ZZ9 Plural Z Alpha. Die Scans zeigten ein Verzerrungsmuster in der Subraumstrukur. Die Musteranalyse durch den Boardcomputer ergab Hinweise auf eine digitale kodierung! Wir konnten Meta-Informationen und eine Signalstruktur aus den Daten rekonstruieren, die eine Wellenform für Audio-Inhalte darstellt!
    Bei der Wiedergabe durch unsere Schallwandler mussten wir Anfangs sanfte Rhythmik und seltsame sprachähnliche Töne vernehmen die keinen Sinn ergaben. Der Klang pulsierte zunehmend und der Boardcomputer stieß eine Warnung aus. Ein Abbruch der Wiedergabe war nicht mehr möglich! Ein seltsames, sich steigerndes, Geräusch versetzte uns alle in einen apathischen Zustand, die Brückenoffiziere verließen ihre Posten, begannen sich seltsam umherzubewegen und nahmen keine Befehle mehr entgegen!
    Ich konnte zwei Namen aus den Meta-Informationen ermitteln: Andreas Buchner der dem Label Antime zugehörig ist, und Jakob Häglsperger aka Kalipo. Der Titel der Klanganomalie scheint ‘Wander with me‘ zu sein, aber die Version hier ist wohl von ‘Kalipo’ modifiziert worden um noch eindringlicher zu wirken.
    WARNUNG: Die Quelle der Anomalie ist frei zugänglich und ermöglicht eine unbeschränkte Extraktion.
    Wer immer diese Nachricht empfängt, bitte leiten Sie diese Informationen an das Schall-Kontrollzentrum des Planeten Erde. Wir können hier nicht mehr weg, ein Großteil der Crew hat passiv gemeutert und tanzt seit Stunden auf dem Holodeck! Ich habe Teile des Schiffes unter Quarantäne gestellt, damit sich dieses Verhalten nicht ausbreitet.
    Ich erbitte Unterstützung! Für den Fall, dass ich auch infiziert werde, füge ich der Nachricht die empfangenen Rohdaten hinzu, damit eine funktionierende Abwehr entwickelt werden kann.
    NICHT ABSPIELEN! INFEKTIONSGEFAHR!
    Ich versuche die Stellung zu halten so lange ich kann! Felmar Ende!

    :ATTACHED DATA:

    Andreas Buchner – Wander With Me (Kalipo Remix)

    Label: Antime
    Format: digital: mp3
    Country: DE
    Released: Jan 2013

     
    :END MESSAGE:

    Do you want to transmit the message to SKZ-EA? [y|n]
    >n
    >exit
    Thank you for using the subspace communication network!


    Musik Festivals – Ein kleiner Blick nach Übersee – von Frank Sahl

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    23/04/2013 · Redaktion · Kategorie: Allgemein ·

    Das Musikfestival an sich hat eine sehr lange und traditionsreiche Geschichte. Die ersten dokumentierten Musikfestivals – man könnte sie sich wahrscheinlich eher als Zeremonien vorstellen – fanden im antiken Egypten statt. Musik und Tanz statteten das politische und religiöse Programm kulturell aus. Aber so weit zurück kann man noch keine Ähnlichkeit zu den heutigen, weitaus hedonistischeren Musikfestivals erkennen. Erst um 1800 herum fand das erste Irische Musikfestival in Dublin statt.

    Das erste Musikfestival der Moderne fand in den USA statt. Das Berkshire Festival in Stockbridge, Massachussets, ist auch als “Tanglewood” bekannt und seit 1937 wird das Festival dort jährlich praktiziert. Dieses Festival ist allerdings eher in den klassischen Musikgenres beheimatet: Symphyonien, Opern, klassische Musik und Chöre werden jährlich eingeladen, um ihre Talente zur Schau zu stellen.

    Die Tradition, mehrere Musik-Acts an einem Ort zu vereinen und damit so viele Menschen wie möglich erreichen zu können, mündete schließlich im Zenit der Festivalkultur: dem Woodstock-Festival. Im politisch aufgeladenen Sommer 1969 fand es zum ersten Mal in der Nähe von New York statt. Drei Tage im August haben 32 Bands live vor knapp 500.000 Konzertbesuchern gespielt. Weil das Wochenende teilweise durchnässt von Regen war, entstand eine legendäre Atmosphäre, die auch heute als einzigartig gilt. Viele halten das Woodstock-Festival für einen bewegenden Moment der modernen Musikgeschichte, von größter Wichtigkeit für alles, was danach folgen sollte. Woodstock, so kann man sagen, hat die moderne Festivaltradition erst richtig gegründet. Bands wie The Who, Janis Joplin, Jimmy Hendrix und viele andere essentielle Bestandteile des Rock & Rolls sind dort aufgetreten und haben die Art, Musik im Kollektiv zu hören, wesentlich geändert.

    weiter…


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